Volleyball: Bundesliga Frauen
Es ist etwas in Bewegung beim USC

Münster -

Das Zusammenspiel funktioniert beim USC Münster, das zeigte der souveräne Heimsieg gegen den VfB Suhl. Ein Grund dafür waren die jüngsten Trainingsinhalte. Aber auch, dass der Kader nur wenig verändert wurde, spielt eine Rolle.

Montag, 19.11.2018, 16:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.11.2018, 09:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 19.11.2018, 16:30 Uhr
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Juliane Langgemach klatscht mit Luisa Keller ab, im Hintergrund freut sich Ivana Vanjak mit.
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Juliane Langgemach klatscht mit Luisa Keller ab, im Hintergrund freut sich Ivana Vanjak mit. Foto: Jürgen Peperhowe

82 Minuten hielt sich der USC Münster am Sonntag auf, um seinen zweiten Saisonsieg klarzumachen. Die gelungene Kurzarbeit gegen den VfB Suhl sorgte für Heiterkeit am Berg Fidel, die Stimmung zum Start der englischen Woche war logischerweise gut. „Es war wichtig, dass wir unser Ding durchgezogen haben und nicht in den vierten Satz mussten. So haben wir Kraft und Energie gespart für die lange Woche mit drei Spielen“, sagte Libera Lisa Thomsen, die aus dem guten USC-Kollektiv von Suhls Trainer Mateusz Zarczynski hervorgehoben und zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde.

In gewohnter Manier hechtete Thomsen den Bällen hinterher, die durchkamen durch Münsters Block. Dieser war gegen die Thüringerinnen wieder einmal ein starkes Element. Erneut hatten die Unabhängigen wie schon in Schwerin und Berlin mehr Blockpunkte als der Gegner, dazu hatten die Netzspielerinnen des Gastgebers häufig die Hände derart am Ball, dass es die Feldabwehr leichter hatte. Vier Mal war der Dreierblock nicht zu überwinden – sehr zur Freude von Trainer Teun Buijs und seinen Schützlingen, die sich für die Arbeit im Training direkt im Wettkampf belohnten. „Der Dreierblock war gerade ein Thema bei uns. Dass es dann so gut klappt, ist natürlich schön“, sagte Juliane Langgemach, die mit Kazmiere Brown in der Mitte dichtmachte. „Man kann eine Entwicklung erkennen, es kommt immer mehr dazu“, erklärte Buijs. Mit Freude nahm er auch zur Kenntnis, wie gut Mareike Hindriksen mit dem Duo harmoniert und so immer mehr Schnellangriffe einstreuen kann. Buijs betonte: „Das wird mit Jule und Kaz immer mehr.“ 15 Punkte von Langgemach und sieben von Brown sind der statistische Beleg.

Das sah gut aus, es ist etwas in Bewegung in der jungen Mannschaft, in der auch die Youngsters Lina Alsmeier (18) und Luisa Keller (17) wichtige Stützen sind. „Wir werden nicht nur technisch besser, sondern werden auch in unseren Aktionen cleverer. Es macht sich jetzt bezahlt, dass wir noch mit so vielen Spielerinnen aus dem vergangenen Jahr zusammen sind. Wir sind richtig gut organisiert“, sagte Thomsen zufrieden.

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