Volleyball: Bundesliga
USC Münster rüstet sich in Potsdam für das Pokalhighlight

Münster -

Um die Freizeitgestaltung schert sich beim USC Münster derzeit niemand – kein Bedarf! Am Sonntag sicherte sich das Team zwei Punkten gegen den VfB Suhl, am Dienstag fährt die Mannschaft zum Punkten nach Potsdam (Mittwoch), am Samstagabend reist Schwerin zum Pokalknüller an.

Dienstag, 20.11.2018, 14:28 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.11.2018, 17:16 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 20.11.2018, 14:28 Uhr
Lina Alsmeier, hier gegen Schwerins Claudia Steger (l.) und McKenzie Jacobsen, spielt mit dem USC Mittwoch in Potsdam.
Lina Alsmeier, hier gegen Schwerins Claudia Steger (l.) und McKenzie Jacobsen, spielt mit dem USC Mittwoch in Potsdam. Foto: Jürgen Peperhowe

Nach einer Woche mit Zeit und Muße, in der Volleyball-Bundesligist USC Münster ohne Reise- und Wettkampfstress im Training arbeiten konnte, geht es gleich wieder in die Vollen. Direkt nach dem 3:0-Erfolg gegen den VfB Suhl lenkte Trainer Teun Buijs seine Aufmerksamkeit auf die Auswärtspartie beim SC Potsdam, noch am Abend begann er mit der Aufarbeitung der sonntäglichen Begegnung und mit der Vorbereitung auf die am Mittwoch vor den Toren Berlins. Was er dabei von seiner Mannschaft gegen Suhl sah, machte ihm eine Menge Spaß.

Die Ergebnisse der in den Übungseinheiten aufgebauten Themen waren in den 82 Minuten gegen den VfB zu erkennen, der USC wirkt homogener und gefestigter als zum Saisonstart. „Wir hatten schon noch einige kritische Momente, aber das Team reagiert gut darauf“, erklärte Buijs.

Das 10:14 im dritten Satz war eben ein solcher Augenblick, in dem die Unabhängigen kurz wackelten, aber nicht fielen. Eine passende Auszeit, um Dinge zu ­korrigieren und Suhl den Schwung zu nehmen – und fünf Ballwechsel später war der USC schon wieder vorne. „Unser Zusammenspiel ist ein großer Bonus, wir sind konstanter und stabiler“, meinte etwa Libera Lisa Thomsen. „Das gibt uns Selbstvertrauen.“ Mit diesem arbeitete sich die Buijs-Truppe auch in die drei Sätze herein, in denen Münster jeweils bis zur ersten technischen Auszeit in Rückstand lag. „Wir haben öfter ein Problem mit dem Start. Es ist wichtig, dass wir von Anfang an zu 100 Prozent da sind“, mahnte Zuspielerin Mareike Hindriksen an. „Ich bin froh, dass wir mit unseren Zwischenspurts Erfolg hatten und wir in drei Sätzen durchgekommen sind.“

Mit Blick auf die anstehenden und schwerer werdenden Aufgaben in Potsdam und dann am Samstag (19.30 Uhr) im Pokal-Viertelfinale am heimischen Berg Fidel gegen den SSC Palmberg Schwerin nur gut, so wurde der Energiehaushalt nicht zu sehr strapaziert. Schließlich ist der Zeitplan eng getaktet: Nach einer Krafteinheit am Montagmorgen folgte abends Balltraining, das sich am Dienstag vor der Abreise wiederholt. Auch Videoanalysen dürfen nicht fehlen. „Ich habe viele gute Dinge gesehen, im Block etwa haben wir uns entwickelt. Aber es gibt auch Punkte, an denen wir weiter arbeiten müssen“, so Buijs, der mit seiner Mannschaft in Potsdam nun erstmals auf ein Team trifft, das als direkter Konkurrent des USC im Gerangel um die Plätze hinter dem Top-Trio gilt. Ein Auswärtssieg beim SCP wäre ein Statement – und würde gleichzeitig viel Rückenwind für das Pokalhighlight gegen Schwerin geben.

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