Volleyball: Frauen-Bundesliga
Trainer Teun Buijs verteilt ein „riesen Kompliment“ an den USC

Münster -

Als Tabellenvierter ist der USC Münster ins neue Jahr gegangen und hat sich zwei Spiele vor dem Hinrunden-Ende eine gute Ausgangslage für die Playoffs erarbeitet. Das 3:0 in Vilsbiburg war der fünfte Auswärtserfolg in Serie – und der erzählt etwas über die Entwicklung des USC, wie Trainer Teun Buijs weiß.

Dienstag, 01.01.2019, 16:22 Uhr
Jubel in der Vilsbiburger Ballsporthalle: Der USC untermauerte dort seine Auswärtsstärke.
Jubel in der Vilsbiburger Ballsporthalle: Der USC untermauerte dort seine Auswärtsstärke. Foto: Wolfgang Fehrmann

Die letzte Heimfahrt des Jahres trat Teun Buijs „absolut zufrieden“ an. Angetan vom 3:0-Erfolg des USC Münster bei den Roten Raben Vilsbiburg war der Coach bester Laune, die Richtung stimmt derzeit beim Volleyball-Bundesligisten, der nach dem 0:3 daheim gegen Stuttgart dreimal auswärts gewann – beim VC Wiesbaden (3:1), bei Nawaro Straubing (3:0) und eben bei den Raben in Niederbayern. „Ich hatte nicht erwartet, dass wir aus diesen Spielen neun Punkte holen. Das erzählt aber auch etwas über unsere Entwicklung, die im gesamten Team gut ist. Wir haben momentan alles im Griff“, sagte Buijs.

Nicht selbstverständlich nach den personellen Rückschlägen der vergangenen Wochen, die der USC aber weggesteckt hat. Der Glaube an die eigene Stärke verleiht Selbstvertrauen, das Sieg für Sieg weiter wächst. „Wir haben auf die Enttäuschung, dass Ivana Vanjak und Juliet Lohuis lange fehlen, gut reagiert und sind in der Breite stärker geworden. Das Niveau im Training ist gestiegen, das bringt uns voran. Die gesamte Mannschaft ist an unserem Fortschritt beteiligt“, hob Buijs die Geschlossenheit des Kaders hervor – auch wenn in Vilsbiburg ein Septett die 74 Minuten Spielzeit nahezu komplett absolviert hatte.

Dazu gehörte auch Linda Bock , die für die erkrankte Lisa Thomsen erstmals als Libera die Last in der Annahme schultern musste – und dies unaufgeregt wie überzeugend tat. „Linda kenne ich nun seit sechs Monaten. Ich hatte keine Bedenken, sie zu bringen. In der Organisation macht es Lisa noch besser, aber Linda lernt mehr und mehr dazu“, sagte Buijs, der als Stützen in der Ordnung des eigenen Spiels Teresa Mersmann und Zuspielerin Mareike Hindriksen lobte. „Sie haben Linda sehr geholfen und mehr organisiert.“

Fanfahrt nach Aachen

Zum NRW-Duell bei denLadies in black Aachen am 13. Januar (Mittwoch) bietet der USC-Fanclub Critters eine Busfahrt an.Die Kosten betragen inklusive des Eintritts zum Spiel etwa 35 Euro pro Person. Weitere Informationen und Anmeldung sind telefonisch unter (02541) 7922 sowie per E-Mail an Hans.Siebels@­t-online.de möglich.

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Bis Freitag haben seine Schützlinge nun noch frei – und haben sich nach den anstrengenden Wochen mit viel Reiserei die Verschnaufpause auch verdient, um für die anstehenden Aufgaben gegen SW Erfurt (13. Januar), bei den Lib Aachen (16. Januar) und beim Dresdner SC (19. Januar) frisch und erholt zu sein. In die englische Woche, in deren Mitte das Hinrunden-Ende liegt, geht der USC als Tabellenvierter. „Das ist sehr gut, ein riesen Kompliment an die Mädels“, sagte Buijs.

Die Ausgangslage für die Playoffs ist gut, die Entwicklung der jungen USC-Mannschaft noch nicht am Ende. Und dies verspricht eine Menge Spannung.

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