Volleyball: Damen-Bundesliga
Dresden-Tour als Reha-Maßnahme für den USC Münster

Münster -

Der USC Münster hat den Hinrundenabschluss am Mittwoch in Aachen nach allen Regeln der Kunst in den Sand gesetzt – und sich für den Rückrundenstart am Samstag in Dresden Wiedergutmachung auf die Fahnen geschrieben. Von Katerstimmung zumindest war vor der Abfahrt gen Osten nichts zu spüren.

Freitag, 18.01.2019, 14:42 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 16:22 Uhr
Auf Augenhöhe: Mareike Hindriksen (l.) und Nikola Radosova vom Dredner SC beim Hinspiel in Münster. Am Samstag steht die Revanche in Dresden an.
Auf Augenhöhe: Mareike Hindriksen (l.) und Nikola Radosova vom Dresdner SC beim Hinspiel in Münster. Am Samstag steht die Revanche in Dresden an. Foto: Jürgen Peperhowe

Ausrutscher können passieren, im eisigen Januar sind sie manchmal gar nicht zu vermeiden – allemal macht es Sinn, sich anschließend schnell wieder aufzurappeln und festen Boden unter den Füßen zu gewinnen. So zumindest haben es die Volleyballerinnen des USC Münster nach der 0:3-Schlappe am Mittwoch bei den Ladies in Black in Aachen gehalten. Seine Mannschaft sei mit dem Schrecken davongekommen, davon ist Trainer Teun Buijs überzeugt, nichts gebrochen, nichts verstaucht, weiter geht’s. „Wir haben insgesamt eine gute Hinrunde gespielt“, lässt sich Buijs von diesem schwachen Auftritt nicht die Halbzeitbilanz vermiesen, „jetzt müssen wir schnell wieder zu unserer Stabilität finden.“

Als Aufbaugegner stellt sich mit dem Dresdner SC ein Team zur Verfügung, an dem sich der USC bestens wieder aufrichten kann. „Eine schöne Herausforderung“, betitelt Buijs die Aufgabe am Samstagabend (17.30 Uhr) in der Dresdner Margon Arena. Zu verlieren hat der Tabellenvierte (20 Punkte) beim Dritten (25) nichts, ist aber als Außenseiter auch nicht chancenlos unterwegs. Der Aachener Aussetzer ist analysiert und besprochen. Im Spiel hat ­Buijs den schwachen Aufschlag als Schlüssel zur Niederlage ausgemacht, im Vorfeld möglicherweise den ungewohnten Tagestrip in die Printenstadt. „Normalerweise trainieren wir am Spieltag noch morgens in der Spielhalle, das fehlte uns in Aachen.“

Beides sieht in Dresden anders aus, der Aufschlag war Hauptthema im Training, die Anfahrt nach Dresden wurde bereits am Freitag erledigt. Am Samstagvormittag wird vor Ort trainiert, am Samstagabend geht es zurück nach Münster – gern mit Punkten im Gepäck. Zufrieden erinnert sich Buijs an das Hinspiel, als seine Schützlinge zum Saisonauftakt zwar mit 1:3 verloren, aber dabei eine ordentliche Leistung ablieferten. „Und seitdem hat sich die Mannschaft sehr gut entwickelt“, so Buijs. Ein Video des Gegners von dessen überraschender 2:3-Niederlage gegen Aufsteiger Navaro Straubing hat den USC-Trainer dann auch nicht gerade vom Hocker gerissen. „Da haben sie sich ziemlich schwer getan. Wir sind in Dresden nicht chancenlos.“

Im Bus hatte Buijs am Freitag ein schlagkräftiges Dutzend um sich versammelt. Bis auf die Langzeitverletzten, Ivana Vanjak und Juliet Lohuis sowie Neuzugang Kati Haferkamp, die am Sonntag ihr Doppelstartrecht ausspielt und mit dem VC Olympia Münster im Einsatz ist, sind alle Frauen an Bord. „Wir sind gerüstet und wollen uns für den Rest der Serie gut aufstellen“, so Teun Buijs – ganz wichtig dafür: rutschfestes Schuhwerk.

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