Volleyball: Bundesliga Frauen
Dresden lässt den USC nur schnuppern

Münster -

Die junge Mannschaft des USC Münster war auch beim zweiten Auswärtsspiel dieser Wochen chancenlos. Der Dresdner SC machte als Favorit kurzen Prozess mit dem bisherigen Überraschungsteam, das beim 0:3 immerhin zwei von drei Sätzen mithielt.

Sonntag, 20.01.2019, 14:36 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 16:38 Uhr
Lina Alsmeier (Mitte) wurde in Dresden zur wertvollsten Spielerin in Reihen des USC ausgezeichnet. Zu einem Satzgewinn reichte es aber trotz ordentlicher Vorstellung am Samstagabend nicht.
Lina Alsmeier (Mitte) wurde in Dresden zur wertvollsten Spielerin in Reihen des USC ausgezeichnet. Zu einem Satzgewinn reichte es aber trotz ordentlicher Vorstellung am Samstagabend nicht. Foto: Jürgen Peperhowe

„Es war ein schönes Spiel. Die Halle war voll, die Stimmung super. Und mit der Reaktion haben wir gezeigt, dass wir eine tolle Truppe haben, die Charakter besitzt. Es war nicht leicht nach Mittwoch, aber wir sind genau mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen.“ Das sagte der Trainer nach dem Spiel des USC Münster beim Dresdner SC . Aus münsterischer Sicht stammt das Zitat allerdings vom falschen Coach: DSC-Coach Alexander Waibl stimmte nach 70 intensiven Minuten und dem deutlichen 3:0-Sieg der Heimmannschaft dieses Loblied an, die Analyse seines Münsteraner Widerparts fiel naturgemäß etwas zurückhaltender aus.

„Dresden ist eine sehr starke Mannschaft“, musste Teun Buijs nach dem 21:25, 12:25 und 19:25 vor 2900 rundum zufriedenen Zuschauern in der Dresdner Margon-Arena neidlos anerkennen. Aber die nackten Zahlen täuschten ein wenig über eine zumindest ordentliche Vorstellung der Westfälinnen in Sachsen hinweg. „Mit dem ersten und dritten Satz bin ich zufrieden“, würdigte Buijs immerhin eine deutliche Steigerung zur 0:3-Niederlage unter der Woche in Aachen. Angeführt von Lina Alsmeier, die aus dem USC-Kollektiv im Anschluss zur besten Spielerin gekürt wurde, sowie einer überzeugenden Mareike Hindriksen und mit sehr guten Momenten von Linda Bock, die auf der Libera-Position starten durfte, spielte der Gast in den Durchgängen eins und drei munter mit, war aber vor allem in der Annahme gegen kompromisslose Gegnerinnen letztlich nicht auf Augenhöhe. „Wir haben es nach dem eher schwachen Auftritt in Aachen sehr gut gemacht und zwei Sätze lang sehr gut gespielt. Leider hatte auch Dresden am vergangenen Mittwoch einen schlechten Tag und somit vor eigenem Publikum gegen uns einiges wieder gut zu machen. Das Team war voll motiviert und hat eine sehr starke Leistung gezeigt. Und dann ist es für jede Mannschaft schwer, dort etwas zu holen.“

Punkte gab es also fast schon erwartungsgemäß nicht in Dresden, wohl aber den angestrebten Schritt vorwärts nach dem Aachen-Aussetzer. „Und jetzt geht es gegen Schwerin“, erweitert Buijs das Experimentierfeld um eine Woche, denn auch der Rekordmeister dürfte zu stark sein für sein Team. „Danach kommen die Spiele, auf die es ankommt. Unser Ziel ist es, auf Platz vier oder fünf zu landen. Das wäre schon eine Verbesserung.“ Zunächst dürfen alle Beteiligten bis Dienstag die Beine hochlegen, ehe die Vorbereitungen auf das Schwerin-Spiel beginnen. Teil dieser Vorbereitung ist auch ein Testspiel gegen den Zweitligisten SV Bad Laer am Mittwoch um 19 Uhr in der Halle Berg Fidel.

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