Volleyball: Frauen-Bundesliga
Gewarnt in die Wolfsgrube – USC Münster will beim VfB Suhl punkten

Münster -

Drei Niederlagen gab es zuletzt für den USC Münster: Mit Blick auf eine günstige Konstellation in den möglichen Playoffs muss im Auswärtsspiel in Suhl am Mittwoch um 19 Uhr gepunktet werden.

Dienstag, 29.01.2019, 16:04 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 11:25 Uhr
Wiedersehen in der Wolfsgrube: Juliane Langgemach (r.) und Mareike Hindriksen wollen wie im Hinspiel gegen den VfB um Sima Ciganikova (l.) drei Punkte einfahren.
Wiedersehen in der Wolfsgrube: Juliane Langgemach (r.) und Mareike Hindriksen wollen wie im Hinspiel gegen den VfB um Sima Ciganikova (l.) drei Punkte einfahren. Foto: Jürgen Peperhowe

Einen guten Riecher hatte Teun Buijs zu Beginn der aktuellen Spielzeit gehabt. „Der VfB Suhl kann eine der Überraschungen der Saison werden“, hatte der niederländische Coach des USC Münster vor dem Hinspiel Mitte November gesagt. Zwar fertigten seine Schützlinge den Gast aus Thüringen damals in 85 Minuten mit 3:0 ab, als Tabellensiebter mit 19 Punkten ist der VfB aber inzwischen nur einen Zähler schlechter gestellt als der USC.

Sieben Siege aus 13 Partien holte die Multi-Kulti-Truppe mit Spielerinnen aus acht Nationen bislang und steht damit vor den Roten Raben Vilsbiburg und dem VC Wiesbaden – auch dank der beiden Heimerfolge gegen dieses Duo. Zuletzt sammelten die vom Polen Mateusz Zarczynski trainierten Thüringerinnen neun Punkte, gewannen nach dem 3:1 gegen Wiesbaden jeweils 3:0 in Berlin sowie in Straubing.

Münster also sollte gewarnt sein, zumal die Unabhängigen in den vergangenen drei Partien ohne jeglichen Punkt vom Feld schlichen. Nach dem erfolglosen Ende der Hinrunde (0:3 in Aachen) sowie dem glücklosen Auftakt der Rückrunde mit Niederlagen gegen die Schwergewichte Dresden (0:3) und Schwerin (1:3) gehört die Partie in Suhl am Mittwoch um 19 Uhr für den USC mit Blick auf die Playoffs in die Kategorie „ganz wichtig“ – wie auch der folgende 24-Stunden-Doppelschlag gegen Berlin (Samstag) und Potsdam. „Auf die beiden Spiele am Wochenende schauen wir noch nicht. Erst mal steht für uns Suhl im Fokus. Die Teams aus der Mittelgruppe können sich untereinander alle schlagen, da muss man bereit sein, Top-Volleyball zu spielen und die Punkte mitzunehmen“, sagt Buijs.

Am Montag stand für seine Mannschaft Regeneration sowie ein Videostudium an, am Dienstagvormittag stimmte sich der USC vor der Abreise mit einer zweistündigen Balleinheit taktisch ein. In Suhls Spiel sind Urgestein Claudia Steger, die schon seit 2009 in der Wolfsgrube ist, die tschechische Diagonalangreiferin Tereza Patockova sowie die Blockerinnen Simona Ciganikova (Slowakei) und McKenzie Jacobsen (USA) tragende Säulen, die im Wechsel vom Zuspiel-Duo Taylor Bruns (USA) und Kim Robitaille (Kanada) eingesetzt werden. „Die beiden unterscheiden sich in Technik und Taktik, da müssen wir uns darauf einstellen. Suhl hat eine gute Organisation auf dem Feld, hat aber auch Schwachstellen“, sagt Buijs. Und die will er mit dem USC nutzen.

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