Volleyball: Frauen-Bundesliga
Die Ladezeit ist abgeschlossen, die Akkus des USC Münster sind wieder voll

Münster -

Das anstrengende Programm zu Beginn des Jahres hatte Kraft gekostet, gerade die Woche mit vier Spielen hatte Spuren hinterlassen. Da tat es dem USC Münster einmal gut, zwei spielfreie Wochenenden zu haben und regenerieren zu können. Die Akkus sind nun geladen für den Hauptrunden-Endspurt.

Dienstag, 05.03.2019, 16:36 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 10:52 Uhr
Volleyball: Frauen-Bundesliga: Die Ladezeit ist abgeschlossen, die Akkus des USC Münster sind wieder voll
Mareike Hindriksen setzte wegen Problemen an der Achillessehne zuletzt im Training aus, ist nun aber wieder dabei. Foto: Jürgen Peperhowe

Eine ungewöhnlich lange spielfreie Phase mitten in der Saison erlebt der USC Münster gerade. Drei Wochen liegen zwischen dem bitteren 1:3 gegen den VC Wiesbaden und dem Auftakt des Hauptrunden-Endspurts, der am Sonntag (14.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Nawaro Straubing eingeleitet wird. Zeit, die der Volleyball-Bundesligist nutzte, um seine zuletzt nahezu vollständig entladenden Akkus wieder aufzufüllen.

Individuell steuerte Coach Teun Buijs die Einheiten seiner Schützlinge, reagierte so auf die unterschiedlichen Belastungen. Die leicht angeschlagenen Routiniers Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen setzen zwei Wochen aus, die angehenden Abiturientinnen Lina Alsmeier und Luisa Keller pausierten direkt nach dem Wiesbaden-Spiel ein paar Tage mit dem Training. „Die Pause und das reduzierte Programm waren für einige Mädels wichtig. Die Zeit hat uns gutgetan“, sagte Buijs.

Seit Rosenmontag arbeitet das Team wieder komplett zusammen, das in der Vorwoche ein Trainingsspiel beim Zweitligisten Skurios Volleys Borken 4:0 gewann. Zuspielerin Svenja Enning nutzte die Gunst der Stunde und zeigte eine gute Leistung, die lange verletzten Juliet Lohuis und Marie Schölzel – für das Duo war es wichtig, Spielpraxis zu sammeln – teilten sich in der Mitte die Anteile mit Juliane Langgemach. Kazmiere Brown als Vierte im Block-Bunde erhielt eine Pause.

Dass Wiesbaden und die Roten Raben Vilsbiburg vorbeigezogen sind und der USC derzeit außerhalb der Playoff-Plätze steht, hat ­Buijs registriert. Eine Stressreaktion löst es aber vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bei dem Niederländer nicht aus, zunächst richtet sich sein Blick nur auf die Partie gegen Aufsteiger Straubing. „Dieses Spiel und das in Erfurt müssen wir gewinnen. Dazu kommen zwei interessante Spiele gegen die direkten Konkurrenten Aachen und Vilsbiburg“, erklärt Buijs. „Wir müssen sehen, dass wir uns wieder in den Griff bekommen. Ich hoffe, dass wir jetzt wieder in einen guten Rhythmus kommen.“

Mit drei Heimspielen und der Begegnung in Erfurt hat es Münster weiter in der Hand, in der Tabelle zu klettern und seine Ausgangslage für die Playoffs zu verbessern. Einen Ausrutscher aber, so viel ist klar, darf sich der USC nicht mehr leisten. Nur gut, dass die Akkus nach der Pause wieder voll sind.

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