Volleyball: Frauen-Bundesliga
0:3 gegen Aachen: Der USC wird Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin

Münster -

Das Ende der Hauptrunde hatte sich der USC Münster ganz anders vorgestellt. Doch vor der stattlichen Kulisse von 2612 Zuschauern kassierten die Unabhängigen gegen Aachen ein 0:3 – und reiht sich damit vor den Playoffs als Siebter ein. Nun wartet mit dem Meister eine mehr als schwere Aufgabe.

Samstag, 23.03.2019, 20:52 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 07:15 Uhr
Eine Szene mit Symbolcharakter: Marie Schölzel (r.) kann sich nach einem Zuspiel von Mareike Hindriksen nicht gegen Lisa Gründing durchsetzen – so wie der USC, der Aachen mit 0:3 verlor und damit Siebter der Hauptrunde wird.
Eine Szene mit Symbolcharakter: Marie Schölzel (r.) kann sich nach einem Zuspiel von Mareike Hindriksen nicht gegen Lisa Gründing durchsetzen – so wie der USC, der Aachen mit 0:3 verlor und damit Siebter der Hauptrunde wird. Foto: Jürgen Peperhowe

Was für ein bitteres Hauptrunden-Ende für den USC Münster , der vor dem letzten Spieltag noch die theoretische Chance auf den vierten Platz hatte. Doch nach der klaren 0:3 (22:25, 13:25, 20:25)-Niederlage gegen die Lib Aachen blieb für die Unabhängigen Rang sieben im Verdrängungswettbewerb der Bundesliga – und damit ein Duell im Playoff-Viertelfinale gegen den Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin.
Es wehte der Hauch der guten, alten Zeiten durch die Halle Berg Fidel. Die Kulisse war mit 2612 Zuschauern ebenso prächtig wie die Stimmung, zu der die gut 100 Aachener Fans ihren Anteil gewohnt lautstark beitrugen. Da passte es nur ins Bild, dass die Volleyballerinnen beider Teams in der Anfangsphase für beste Unterhaltung am frühen Samstagabend sorgten – mit dem besseren Start für den USC, der sich gleich einmal auf vier Punkte absetzte (7:3).

Aufschlagserie von Marrit Jasper

Doch spätestens nach der Aufschlagserie von Marrit Jasper, die sich Lina Alsmeier mit ihrem Service ausgeguckt hatte, und der Lib-Führung (9:7) war es das prognostizierte enge NRW-Duell. Münster verspielte seinen wiedererkämpften Vorteil (15:12, 19:16) jedoch bis zum 21:21 und musste dann einen teuren Annahmefehler von Alsmeier, die beim 22:23 einen Aufschlag von Denise Imoudu nicht kontrollieren konnte, einstecken. Nach dem folgenden Block von Aachens Jodie Guiliams gegen Luisa Keller war der erste Durchgang endgültig weg.

USC Münster verliert 0:3 gegen Lib Aachen

1/15
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Saskia van Hintum

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Aachen war mit vielen Fans angereist

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • USC-Trainer Teun Buijs

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der USC Münster hat 0:3 gegen Lib Aachen verloren. Damit ist der USC Siebter und trifft in den Playoffs auf Schwerin.

     

    Foto: Jürgen Peperhowe


Die Aufgabe wurde nicht leichter, erst recht nicht nach dem 4:9-Fehlstart im zweiten Abschnitt. Die Verunsicherung hatte sich beim Gastgeber eingenistet und breit gemacht. Münsters Trainer Teun Buijs reagierte und brachte Liza Kastrup für die gut gestartete Keller und Teresa Mersmann für Linda Bock. Die Stabilität aber kehrte vorerst nicht zurück ins USC-Spiel, die Unabhängigen wirkten verunsichert. Der Schnellangriff wie der Aufschlag hatten nicht die erhoffte Durchschlagskraft, dazu waren in dieser Phase die Angriffsversuche über außen stumpfe Waffen – auch weil die Annahme ständig unter Druck stand und gehörig wackelte. Die Ladies in black, die basierend auf ihrem starken Aufschlag ihr Spiel auf- und durchzogen, setzten sich weiter und weiter ab und waren beim 18:8 uneinholbar enteilt.

Kein Signal für eine Aufholjagd

Bitter für den USC, der im dritten Durchgang mit Keller für die unglücklich agierende Alsmeier anfing. Und Keller war es auch, die Punkt eins erzielte – das Signal für die Aufholjagd? Ein klares Nein. Nach 18 Ballwechseln hatte Aachen sich schon wieder ein Sechs-Punkte-Polster zugelegt, das das Team bis zum 17:11 transportierte. Doch so ganz im Vorbeigehen nimmt man die Zähler nicht mit vom Berg Fidel. Der USC rappelte sich noch einmal auf, zeigte Kampfgeist und robbte sich nach einem Zwischenspurt auf 18:19 heran. Ging da tatsächlich noch etwas für die Buijs-Sechs? Ein zweites klares Nein. Nur zwei Punkte gestatteten die stabilen Aachener Damen in schwarz dem USC noch und machten nach dem Aufschlagfehler von Münsters Zuspielerin Mareike Hindriksen und einer Spielzeit von 74 Minuten die Wiederholung des Hinspielergebnisses perfekt.
„So ein Spiel 0:3 zu verlieren, tut schon weh“, sagte Keller, die im Angriff mit Alsmeier viel Last zu tragen hatte und sich wegen der schlechten Annahmequote des USC schwer tat. „Aachen hat verdient gewonnen, war im Angriff überlegen. Wir haben versucht, über erstes Tempo und über den Aufschlag zurückzukommen, aber es hat nicht funktioniert“, erklärte Buijs.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6491686?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F685692%2F
Viel Lärm um eine kleine Terrasse
Geschlossen hat seit Kurzem der Biergarten des Landhauses Thiemann. Doch ohne Außengastronomie wollen Wirt Drago Medjedovic und seine Frau Lubiza die Gaststätte nicht betreiben.
Nachrichten-Ticker