Volleyball: Frauen-Bundesliga
Neun Wochen Zeit bis zum Auftakt – USC Münster wieder im Training

Münster -

Der USC Münster hat das Training wieder aufgenommen. Bis auf Juliane Langgemach und Linda Bock hatte Coach Teun Buijs seinen Kader am Donnerstag um sich versammelt.

Donnerstag, 01.08.2019, 21:16 Uhr
Fast schon volle Hütte: (von links) Co-Trainer Marvin Mallach, Doreen Luther, Lina Alsmeier, Liza Kastrup, Taylor Nelson, Luisa Keller, Demi Korevaar, Sarah van Aalen, Trainer Teun Buijs und Ivana Vanjak. Teammanagerin Lisa Thomsen und Barbara Wezorke machen es sich im Sitzen gemütlich.
Fast schon volle Hütte: (von links) Co-Trainer Marvin Mallach, Doreen Luther, Lina Alsmeier, Liza Kastrup, Taylor Nelson, Luisa Keller, Demi Korevaar, Sarah van Aalen, Trainer Teun Buijs und Ivana Vanjak. Teammanagerin Lisa Thomsen und Barbara Wezorke machen es sich im Sitzen gemütlich. Foto: Peter Leßmann

Der personelle Umbruch, den der USC Münster in diesem Sommer vollzogen hat, ist schon kein kleiner. Zehn Damen, darunter die routinierten Mareike Hindriksen und Lisa Thomsen sowie die Auswahlspielerinnen Marie Schölzel und Juliet Lohuis, gehören nicht mehr zum Aufgebot des Volleyball-Bundesligisten. Dafür stehen fünf neue Namen auf der Liste, die mit den sechs Verbliebenen eine „interessante Truppe“ bilden, wie Trainer Teun Buijs seine künftige Mannschaft nennt. Vieles ist neu am Berg Fidel. Da passt es dem Niederländer gut, dass er mit dem frühen Trainingsstart am Donnerstag neun Wochen bis zum Saisonstart am 5. Oktober gegen den Meister Allianz MTV Stuttgart hat. „Wir brauchen am Anfang Zeit, uns kennenzulernen: ich die Spielerinnen und sie sich untereinander“, so Buijs.

Neun aus elf lautete dabei zum Auftakt die Losung. Mittelblockerin Juliane Langgemach fehlte noch beim ersten offiziellen Treffen und steigt nach ihrem Urlaub erst in der kommenden Woche ein. Und Libera Linda Bock spielt mit der Nationalmannschaft derzeit die Olympia-Qualifikation in Ningbo (China).

Dafür ist Ivana Vanjak wieder ein vollwertiges Kadermitglied, ihr Kreuzbandriss ist ausgeheilt. Als beim USC der Trainingsbetrieb ruhte, legte die Angreiferin im Juli bei der DVV-Auswahl Extra-Schichten ein, malochte für ihr Comeback. „Ivana geht es sehr gut. Sie wird immer fitter und hat im Krafttraining richtig gute Arbeit gemacht. Ich bin froh, dass sie mit uns die Vorbereitung anfangen kann“, sagt Buijs, der in den ersten Tagen mit seinem Team viel kommunizieren will. „Wir werden darüber reden, wie wir Volleyball spielen wollen, welche Werte wir vertreten und was für Ziele wir uns setzen. Ich werde meine Ideen vorstellen“, sagt der 59-Jährige.

Schritt für Schritt wird die Intensität steigen, im Training wie in den Testspielen. So überprüft der USC erstmals am 24. August gegen die Zweitligisten Borken und Oythe seine Form, danach geht es für zwei Spiele in die Niederlande. Im September folgen dann drei Härtetests gegen die Gäste von Saint Cloud Paris Stade Francais sowie zwei Partien beim Turnier in Aachen.

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, den nach Möglichkeit auch recht früh eine sechste Neue mitgehen soll. Eine zusätzliche Angreiferin soll noch kommen und den USC verstärken, nachdem sich eine Verpflichtung zuletzt zerschlagen hatte. „Wir hatten etwas Pech, dass sich Kandidatinnen im letzten Moment anders entschieden haben. Aber vielleicht ist schon in der nächsten Woche eine Spielerin zum Probetraining da“, erklärt Buijs.

Es werden gleich spannende Tage am Berg Fidel – auch unabhängig von der noch offenen Planstelle.

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