Volleyball: Bundesliga Frauen
USC-Doppeltest gegen Set Up 65 und Sneek mit guten Ansätzen

Münster -

Diese beiden Testspiele am Samstag nährten die Hoffnung auf einen guten Saisonstart für den USC Münster. Mit 3:1 schlug der Bundesligist Set Up 65 und mit 4:0 den VC Sneek – die niederländischen Sparringspartner lagen dem Team.

Sonntag, 15.09.2019, 14:26 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 20:09 Uhr
Liza Kastrup (r.) und Johanna Müller-Scheffsky (l.) trafen beim Doppeltest in Ootmarsum wie schon eine Woche zuvor auf den VC Sneek, gegen den sie mit dem USC 4:0 gewannen.
Liza Kastrup (r.) und Johanna Müller-Scheffsky (l.) trafen beim Doppeltest in Ootmarsum wie schon eine Woche zuvor auf den VC Sneek, gegen den sie mit dem USC 4:0 gewannen. Foto: Peter Leßmann

Mit einem positiven Gefühl und auch einmal – zumindest kurzzeitig – ohne Volleyball im Kopf zu haben, konnte Teun Buijs seinen freien Sonntag gestalten. Einen Kurztrip auf die Insel Texel gönnte sich der Coach des USC Münster , einmal durchpusten in der langen wie anstrengenden Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison. Und in Richtung Auftakt haben sich die Unabhängigen am Samstag beim Testturnier in Ootmarsum nach vorne bewegt, die beiden Spiele gegen Gastgeber Set Up 65 (3:1) und den VC Sneek (4:0) zeigten vielversprechende Ansätze.

Erstmals seit dem Ende der Europameisterschaft war der USC wieder komplett, Lina Alsmeier, Ivana Vanjak und Libera Linda Bock wirkten in den Niederlanden erstmals mit – und hievten ihre Mannschaft direkt einmal auf ein anderes Niveau. „Ich bin glücklich, dass wir wieder alle beisammen sind, so können wir natürlich besser testen“, sagte Buijs, der zunächst aber einen etwas schläfrigen USC sah.

„Im ersten Satz waren wir nicht wach und lagen immer im Rückstand“, erklärte der Niederländer. Erst beim 22:22 war Münster auf Augenhöhe, um durch drei Fehler aber den Durchgang doch noch abzugeben. Es blieb der einzige Satzverlust des Tages, im Anschluss steigerte sich der USC und war den beiden Kontrahenten überlegen. „Die Mädels hatten es danach im Griff, das war gut“, befand Buijs, der bis auf Neuling Doreen Luther (Probleme am Ellbogen) allen seinen Spielerinnen Einsatzzeit gewährte.

Nach dem freien Tag am Sonntag folgt eine Woche voll gepackt mit Training, der Fokus liegt dabei auf der Abstimmung und den taktischen Systemen, die es nun mit versammelter Mannschaft zu verinnerlichen gilt. „Dabei fließen all die Infos von den beiden Samstagsspielen ein“, so Buijs. Die nächsten Testpartien stehen für die Grün-Weißen dann in einer Woche an, wenn – wie schon im Januar – der französische Erstligist Stade Francais Paris Saint Cloud in Münster gastiert. Drei Vergleiche (23. bis 25. September) mit den Gästen sind vorgesehen – drei Chancen, um sich weiterzuentwickeln.

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