Volleyball: Testspiele
USC gegen Beveren und Aachen mit Licht und Schatten

Münster -

Noch läuft es nicht vollständig rund für den USC Münster in der Vorbereitung. Eine Woche vor dem ersten Ligaspiel gegen Stuttgart schlug das Team den belgischen Meister Asterix Avo Beveren 2:1, unterlag aber den Lib Aachen mit 0:2.

Sonntag, 29.09.2019, 16:16 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 14:13 Uhr
Barbara Wezorke zeigte mit dem USC gute und weniger gute Sequenzen.
Barbara Wezorke zeigte mit dem USC gute und weniger gute Sequenzen. Foto: Jürgen Peperhowe

Den verregneten freien Sonntag nutzte Teun Buijs zur Weiterbildung. Die Nations-League-Partie zwischen seinem Heimatland Niederlande und Japan, die die Asiatinnen 3:1 gewannen, diente dem Trainer des USC Münster als Anschauungsunterricht. „Ich versuche mir in solchen Top-Spielen Ideen zu holen. Gerade die Defensive von Japan und auch von China ist sehr stark“, meinte Buijs. Ob er kurzfristig etwas von den neuen Erkenntnissen in seine Arbeit bei den Unabhängigen einfließen lassen kann, sei dahingestellt. Fest steht aber: Der USC hat vor dem Saisonstart am Samstag (19.30 Uhr) gegen Allianz MTV Stuttgart noch einiges zu tun, wie die Generalprobe beim 3. Net-Aachen-Cup zeigte. „Wir sind noch nicht ganz bereit für den Start“, sagte Buijs nach dem 2:1 (23:25, 25.18, 15:7) gegen den belgischen Meister Asterix Avo Beveren und dem 0:2 (22:25, 19:25) gegen Gastgeber Lib Aachen.

Mit Sarah van Aalen im Zuspiel, Barbara Wezorke und Demi Korevaar im Block sowie den Angreiferinnen Ivana Vanjak, Lina Alsmeier und Luisa Keller (Diagonal) begann Münster gegen Beveren und war bis in die Endphase stets vorne. „Dann aber haben wir vier, fünf Fehler gemacht und den Satz aus der Hand gegeben. Aber die Mannschaft hat danach gesagt, dass ihr das nicht noch einmal passiert“, erklärte Buijs. Gesagt, getan – die beiden folgenden Abschnitte waren auch dank der starken Vanjak klare Angelegenheiten für den USC. Und auch gegen Aachen (Buijs: „Unser bester Gegner der Vorbereitung“) spielten die Grün-Weißen zunächst gut, führten mit 20:19. Als dann der Ball nach einem Netzroller-Aufschlag von Juliane Langgemach – sie kam wie Liza Kastrup und Passgeberin Taylor Nelson zum Einsatz – Bodenkontakt hatte, der Schiedsrichter dies aber nicht erkannte und Aachen den Punkt machte, kippte die Partie. „Davon haben wir uns beeindrucken lassen und haben es mit in den zweiten Satz genommen. Das war zu viel für unser junges Team“, sagte Buijs, der ab Dienstag mit dem USC die finale Vorbereitung auf den Bundesliga-Start beginnt.

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