Volleyball: Bundesliga Frauen
USC-Trainer Buijs sieht Konkurrenz „Schritt voraus“

Münster -

Die ersten Wochen waren nicht einfach für den USC Münster. Erst sieben Punkte holte das Team aus sechs Partien. Trainer Teun Buijs weiß um die Schwierigkeiten im Vergleich zur teils überraschend starken Konkurrenz. Vier Partien stehen für sein Team bis zum Jahresende noch aus.

Mittwoch, 20.11.2019, 14:52 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 16:17 Uhr
Teun Buijs muss mit seiner Mannschaft noch in vielen Bereichen aufholen.
Teun Buijs muss mit seiner Mannschaft noch in vielen Bereichen aufholen. Foto: Jürgen Peperhowe

Das erste Saisondrittel der Frauen-Bundesliga ist beinahe absolviert. Für den USC Münster , der aktuell mitten in einer kurzen Verschnaufpause steckt, hätten es schon ein paar Punkte mehr als die bisher geholten sieben sein dürfen. Neben den klaren Siegen gegen die Außenseiter Erfurt und Suhl gab es nur noch einen Zähler für das 2:3 gegen Vilsbiburg. Gegen Stuttgart, Aachen und Schwerin ging das Team leer aus, hinzu kam das klare Pokal-Aus gegen Potsdam.

Trainer Teun Buijs nimmt auf der Clubpage vor den noch vier Partien bis Weihnachten in seiner Zwischenbilanz kein Blatt vor den Mund. „Ich sehe uns in etwa auf demselben Level wie letzte Saison. Aber es gibt – das muss man sagen – einige Teams, die sich schneller entwickelt haben und uns aktuell einen Schritt voraus sind“, sagt er und verweist auf den Weggang der routinierten Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen. „So dauert es vielleicht etwas länger, bis alles passt. Es geht aber in die richtige Richtung.“ Fehlende Konstanz hat er als großes Problem ausgemacht. „Ich habe das Gefühl, die Spielerinnen schauen zu oft auf die Anzeigetafel. Wir müssen aber immer nur auf den nächsten Ballwechsel fokussiert sein.“

Wohin der Weg führt, will der Niederländer erst nach Ende der Hinrunde prognostizieren. „Dann haben wir gegen alle einmal gespielt.“ Derzeit mischen Potsdam und Aachen überraschend weit oben mit, ebenso Straubing mit Zuspielerin Magdalena Gryka als Fünfter. Favorit ist für Buijs aber Schwerin mit einem Kader, der sich – anders als bei Meister Stuttgart – kaum verändert hat. „Es ist spannend und geht aktuell hin und her“, so der Coach, der mit dem USC als Achter ein bisschen hinten dranhängt.

Das gilt in ähnlicher Weise für Dresden, am Mittwoch nächster Gast am Berg Fidel. „Normalerweise ist die Mannschaft gegen uns immer Favorit, sie hat ein wesentlich höheres Budget und einen 16er-Kader. Ich hoffe aber, wir finden einen Weg, ihr Probleme zu bereiten.“

Hoffnung bereitet ihm auch das anstehende Comeback von Taylor Nelson. Die US-Regisseurin ist nach ihrer Sprunggelenksverletzung fit und gegen den DSC wieder voll einzuplanen.

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