Volleyball: Bundesliga
Ivana Vanjak mischt beim USC gegen Dresden wieder mit

Münster -

Zwei Wochen nach dem 0:3 in Schwerin nimmt der USC Münster den nächsten Anlauf auf ein Erfolgserlebnis. Allerdings nimmt er auch im Heimspiel gegen Dresden die Außenseiterrolle ein. Erfreulich ist, dass Nationalspielerin Ivana Vanjak wieder am Ball ist.

Dienstag, 26.11.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 16:53 Uhr
Ivana Vanjak ist wieder fit. Die Nationalspielerin sollte dem Angriffsspiel des USC in der Heimpartie gegen Dresden neue Impulse geben.
Ivana Vanjak ist wieder fit. Die Nationalspielerin sollte dem Angriffsspiel des USC in der Heimpartie gegen Dresden neue Impulse geben. Foto: Jürgen Peperhowe

Wenn Zahlen nicht lügen, begegnen sich der USC Münster und der Dresdner SC im Bundesliga-Punktspiel an diesem Mittwoch (18.30 Uhr) auf Augenhöhe. Beide Teams sausen den eigenen Erwartungen ein bisschen hinterher. Wobei dies auf die Sachsen noch mehr zutrifft als auf die Unabhängigen. Nur drei von sieben Spielen hat der DSC in dieser Saison bislang gewonnen. Beim USC sind es zwei von sechs. Und so trifft der Achte des Klassements auf den Siebten. Die Musik spielt woanders, ganz vorn in der Tabelle liefern sich Stuttgart, Aachen, Schwerin und Potsdam ein Kopf-an-Kopf-Rennen – alle vier sind erst mit einer Niederlage behaftet.

Wenn man sieht, welch starke Spielerinnen Dresden sogar noch auf der Bank hat, ist klar, dass diese Mannschaft auch in diesem Jahr zu den Topteams zählt.

Teun Buijs

Für Münster ist es ein bisschen Pech, dass der Vergleich mit Dresden nicht früher in den Saison-Kalender fiel. Der Meister von 2014, 2015 und 2016 leistete sich einen kapitalen Fehlstart in die Saison, Niederlagen gegen Potsdam (1:3), in Stuttgart (0:3) und gegen Aachen (2:3) entsprachen gewiss nicht den Vorstellungen des langjährigen Cheftrainers Alexander Waibl. Lautstark machte der Coach Ärger und Frust damals Luft. Seitdem geht es bergauf in Dresden – nur Rekordmeister Schwerin schlug vor neun Tagen noch ein Loch in die Bilanzen. Vergangenen Samstag revanchierte sich der DSC gegen Aachen im Pokal-Viertelfinale mit einem blitzsauberen 3:0-Erfolg. 2346 Zuschauer sahen die Begegnung, nirgendwo anders in der Liga zieht es so viele Fans zum Volleyball. Natürlich hofft auch der USC an diesem Mittwoch auf eine gute Kulisse. Sie könnte der jungen Mannschaft den Rücken stärken und ihr zu einer Überraschung verhelfen.

Für Münsters Trainer Teun Buijs haben Bilanz und Tabellenstand des Gegners jedenfalls nur geringe Aussagekraft. „Wenn man sieht, welch starke Spielerinnen Dresden sogar noch auf der Bank hat, ist doch klar, dass diese Mannschaft auch in diesem Jahr zu den Topteams zählt“, sagt der Niederländer. Von diesem Kreis ist der USC wohl ein gutes Stück entfernt. Zurzeit muss er Obacht geben, dass er nicht auf Rang neun und damit unter den Playoff-Strich abrutscht. Bei nur zwei Punkten Rückstand taucht Wiesbaden bereits im Rückspiegel auf.

Personell hat Buijs wieder zwei Alternativen mehr. Nach Zuspielerin Taylor Nelson hat auch Angreiferin Ivana Vanjak ihre Verletzung (Bauchmuskelzerrung) auskuriert. Die Nationalspielerin sollte vor allem der Offensive neue Impulse geben.

Beim 0:3 zuletzt in Schwerin zeigte Münster eine ordentliche Leistung. Die Mannschaft spielte couragiert und mit hoher Qualität in der Annahme. „Wir sind gut vorbereitet und wollen an diese Leistung anknüpfen. Im Training haben wir die Zeit genutzt, um Dinge zu verbessern“, sagt Buijs zuversichtlich.

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