Volleyball: 3. Liga Frauen
USC Münster II gewinnt das Derby – Aasee freut sich über Punkt

Münster -

Ein rassiges Drittliga-Duell lieferten sich die Volleyballerinnen der zweiten Mannschaft des USC und von BW Aasee. Die Gäste schnupperten zwischenzeitlich am Sieg, doch am Ende setzten sich die Unabhängigen durch. Kurios verlief der dritte Satz.

Sonntag, 01.12.2019, 16:48 Uhr
Doppelblock von Adriana Spinelli (li.) und Marie Walker gegen USC-Angreiferin Anna Ciuraj.
Doppelblock von Adriana Spinelli (li.) und Marie Walker gegen USC-Angreiferin Anna Ciuraj. Foto: Peter Leßmann

Das Derby ging über die volle Distanz, war spannend und fand schließlich einen verdienten Sieger. Mit 3:2 (26:24, 23:25, 24:26, 25:21, 15:10) gewann die zweite Mannschaft des USC Münster am Samstag das Drittligaspiel gegen BW Aasee . „Wir nehmen den einen Punkt sehr gern mit. Mehr hat der USC nicht zugelassen“, sagte Gäste-Coach Kai Annacker . „Zeitweilig war es ein richtig hochklassiges Drittligaspiel. Vielleicht hat am Ende die größere Erfahrung den Ausschlag gegeben“, erklärt USC-Trainer Axel Büring . Gegen die vielen Talente von BWA setzten die Unabhängigen auch auf die Qualität der ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen Johanna Thewes, Lea Quabeck und Ines Bathen (Libero).

Mindestens drei Sätze lang begegneten sich die Konkurrenten auf Augenhöhe. Im dritten Durchgang wendeten die Blau-Weißen nach aussichtslosem Rückstand noch das Blatt. Als die ohnehin überzeugende Adriana Spinelli an die Aufschlaglinie trat, lag Aasee 16:24 hinten. Mit einem 10:0-Lauf schockten die Blau-Weißen den Nachbarn. „Ich bin ja schon wirklich lange dabei, aber das habe ich auch noch nie erlebt“, meinte USC-Coach Axel Büring. Seine Spielerinnen behielten jedoch die Köpfe oben und erarbeiteten sich in der Folgezeit die entscheidenden Vorteile. Ex-Nationalspielerin Thewes war kaum zu blocken und noch mehr Lücken fand Quabeck im Aasee-Block. „Lea war überragend. Wir haben wirklich viel versucht, sie aber nie in den Griff bekommen“, meinte Annacker anerkennend. Nach fast zweistündiger Spieldauer klemmte der USC den Deckel aufs Spiel. Die Gäste verließen den Berg Fidel zwar geschlagen, aber nicht unglücklich. Annacker: „Die Mädels haben gut gespielt, wir sind erhobenen Hauptes davon gefahren. Letztendlich haben nur die kleinen Fehler über Sieg und Niederlage entschieden.“ Büring lobte die gute Ausbildung beim Gegner. „Aasee macht ganz hervorragende Jugendarbeit. Das imponiert mit.“

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