Volleyball: Bundesliga Frauen
USC Münster startet gegen den VC Wiesbaden mit bis zu 600 Zuschauern

Münster -

Die lange Volleyball-lose Zeit hat am Sonntag ein Ende. Dann steigt der USC Münster in die Bundesliga-Saison 2020/21 ein, um 14.30 Uhr gastiert der VC Wiesbaden am Berg Fidel. Mit dabei sein dürfen dank eines ausgearbeiteten Hygienekonzepts auch Zuschauer, 600 Tickets sind im Vorverkauf zu haben und gehen nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ über den Tisch.

Montag, 28.09.2020, 19:10 Uhr
Eine rappelvolle Halle Berg Fidel wird es in naher Zukunft nicht geben. Beim Saisonauftakt des USC am Sonntag gegen den VC Wiesbaden dürfen aber bis zu 600 Zuschauer dabei sein.
Eine rappelvolle Halle Berg Fidel wird es in naher Zukunft nicht geben. Beim Saisonauftakt des USC am Sonntag gegen den VC Wiesbaden dürfen aber bis zu 600 Zuschauer dabei sein. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Vor­bereitung geht nach acht Wochen in die finale Phase, der Testspielreigen ist bereits beendet. Noch fünf Tage sind es bis zum Start der Volleyball-Bundesliga, das Kribbeln und die Anspannung vor dem Auftakt am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den VC Wiesbaden steigen Tag für Tag. Endlich geht es wieder um Punkte – und mit den Hessinnen ist dann jene Mannschaft zu Gast, gegen den die Unabhängigen ihr letztes Pflichtspiel bestritten. Das war am 10. März, in Wiesbaden gewann der USC, ehe die Corona-Pandemie für den Abbruch der Saisonsorgte. Und Covid-19 hat auch die Sportwelt noch fest im Griff, diktiert den Ligen, Vereinen und Zuschauern das Prozedere.

Immerhin dürfen die Grün-Weißen am Sonntag vor Fans spielen, 600 sind zugelassen. Der Ticketverkauf hat nun begonnen, zunächst bietet der USC nur Dauerkarten an. Dabei gelten besondere Regeln, um bei der begrenzten Kapazität die Karten möglichst fair zu verteilen. So sind Anfragen nur per E-Mail (uscmuenster@lvm.de) an die Geschäftsstelle möglich. Dies geschieht auch aus Kapazitäts- und Organisationsgründen. „Nur, wenn wir uns strikt an die E-Mail-Bestellungen halten, ist eine faire Bearbeitung nach dem Prinzip ,first come, first serve‘ gewährleistet“, erklärt USC-Mitarbeiterin Sophia Möllers. Eine Ausnahme aber gibt es vom Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“: Fans, die in der vergangenen Spielzeit ein Saisonticket hatten, werden vorrangig berücksichtigt.

Tickets nicht übertragbar

Die Dauerkarten werden zum Stückpreis von 135 Euro angeboten, Ermäßigungen gibt es nicht. Jedem Dauerkarteninhaber wird ein fester Sitzplatz zugewiesen. Sitzplatzwünsche können bei der Bestellung geäußert werden. Die Plätze werden in den Blöcken A, B, C, D und H vergeben. Jede Karte ist personenbezogen und nicht übertragbar. Bei der Bestellung sind folgende Daten anzugeben: Vorname, Nachname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. In dieser Saison benötigt jede Person ein persönliches auf den eigenen Namen ausgestelltes Ticket, das gilt auch für Kinder unter zehn Jahren. Ohne Ticket gibt es keinen Zutritt zur Halle.

Einzelkarten Ende der Woche

Der Einzelkartenvorverkauf startet erst gegen Ende der Woche und erfolgt online über die USC-Website. Ein Tagesticket kostet 14 Euro (ermäßigt zehn), eine Familienticket 30 Euro (zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 18 Jahre). Bei Bestellung von Familientickets müssen sämtliche Daten aller Personen angegeben werden. Studierende mit Kultursemesterticket (AStA) können sich über einen Link für den Spieltag mit ihren persönlichen Daten melden. Für den ersten Spieltag stehen über diese Kooperation 25 kostenlose Tickets für Studierende zur Verfügung. Die Tickets können am Spieltag zwischen 14 Uhr und 14.30 Uhr unter Vorlage des Kultursemestertickets (Name muss mit den Angaben in der Bestellung übereinstimmen) an der Halle Berg Fidel abgeholt werden.

Ralph Bergmann, Sport­licher Leiter des USC, bittet die Fans um Verständnis für das Prozedere. Und er nimmt alle Zuschauer in die Verantwortung: „Nur wenn sich wirklich alle an die Regeln halten, ist es möglich, vor Publikum zu spielen. Daher bitte ich alle Fans eindringlich, die Regeln zu beachten.“ Vor und in der Halle gilt Maskenpflicht. Die Masken dürfen nur abgenommen werden, wenn der Sitzplatz eingenommen ist.

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