Volleyball: Bundesliga
USC Münster: Trainer Buijs wohl bald zurück im Training

Münster -

Aufatmen beim USC Münster: Trainer Teun Buijs kehrt wohl schon bald ins Tagesgeschäft zurück. Der 60-Jährige war am Samstag vor dem Punktspiel in Schwerin ins Krankenhaus eingeliefert worden. Inzwischen wurde eine Nierensteinerkrankung diagnostiziert.

Montag, 12.10.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 19.10.2020, 13:20 Uhr
Teun Buijs wird vermutlich schon am Sonntag wieder coachen.
Teun Buijs wird vermutlich schon am Sonntag wieder coachen.

Teun Buijs ist zurück. Nach einer Nacht im Schweriner Krankenhaus befindet sich der USC-Trainer wieder in Münster. Der 60-Jährige hatte sich vor dem Bundesligaspiel beim deutschen Rekordmeister wegen Oberbauchschmerzen in ärztliche Behandlung geben müssen, in der Domstadt werden die Untersuchungen nun fortgesetzt. „Es gibt Hinweise auf Nierensteine“, teilte Münsters Sportchef Ralph Bergmann am Montagmittag mit. Am Abend bestätigte sich der Verdacht. Das Training leitete allerdings Lisa Thomsen , sie hatte die Mannschaft auch beim 0:3 am Samstag verantwortlich gecoacht.

Es ist davon auszugehen, dass Buijs spätestens zum nächsten Punktspiel auf die Bank zurückkehrt. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr, Berg Fidel) trifft der USC in eigener Halle auf die Roten Raben Vilsbiburg. Die Niederbayern mussten sich jüngst und ziemlich unerwartet dem VfB Suhl 1:3 beugen.

Zum Vergleich mit Vilsbiburg erwarten die Unabhängigen nicht nur den Trainer, sondern auch Juliane Langgemach zurück. Die 25-Jährige befindet sich auf Grund eines Corona-Falls im privaten Umfeld in häuslicher Quarantäne. Voraussichtlich am Mittwoch wird die Maßnahme aufgehoben, das finale Wort in dieser Sache hat das Gesundheitsamt. Ohne Langgemach war Münsters Mittelblock stark ausgedünnt.

Am Montagmorgen, als die Mannschaft im Kraftraum schwitzte, nahm sich Thomsen Zeit für die Video-Analyse des Spiels in Schwerin. „Unsere Leistung war gut, dabei bleibe ich. Trotzdem hat mir manchmal das Herz geschmerzt. Es gab so viele tolle Aktionen in der Abwehr, leider haben wir es danach zu selten in einen guten Gegenangriff geschafft“, sagte die 34-Jährige. Barbara Wezorke sah die Dinge ähnlich: „Unsere Angriffsquote war nicht gut. Ein paar Prozent mehr und wir hätten es Schwerin richtig schwer gemacht“, meinte die Spielführerin. „Echt glücklich und zufrieden“ war Wezorke mit Thomsens Bundesliga-Debüt als Cheftrainerin. „Lisa hat uns taktisch gut eingestellt und auch gut durch das Spiel begleitet. Dafür habe ich sie schon direkt nach dem Spiel in der Kabine gelobt.“

 

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