Volleyball: Frauen-Bundesliga
USC Münster will 50-Prozent-Chance nutzen

Münster -

Auf den letzten Metern der Hauptrunde wird es noch einmal mächtig spannend in der Volleyballbundesliga: Der USC Münster will einen der beiden noch vakanten Playoff-Plätze beziehen, hat dabei aber mehr Konkurrenz als ihn lieb ist: Aus vier mach zwei ...

Dienstag, 09.02.2021, 16:36 Uhr
Anika Brinkmann im Angriff gegen Konkurrent Nawaro Straubing
Anika Brinkmann im Angriff gegen Konkurrent Nawaro Straubing Foto: pp

Die Ergebnisse vom Samstag hatten dem USC Münster gefallen. Nawaro Straubing hatte beim VfB Suhl 0:3 verloren, der VC Wiesbaden 1:3 beim SSC Palmberg Schwerin und die Ladies in Black Aachen 0:3 beim Dresdner SC. Die Konkurrenten im Kampf um einen Playoff-Platz blieben punktlos, die Unabhängigen wollten die Gunst der Stunde nutzen. Dumm nur, dass sie die Gelegenheit beim 0:3 gegen den SC Potsdam ausließen und dem spärlich gefüllten Konto keinen weiteren Zähler hinzuzufügen vermochten. Als „ärgerlich“ bezeichnete es Trainer Ralph Bergmann , „in der Tabelle wäre was für uns möglich gewesen“. Allein die Leistung war nicht gut genug gegen den Pokalfinalisten.

Endspurt

Nun biegt die Hauptrunde (20 Spieltage) in ihre Endphase ein, sechs der acht Plätze sind bereits verteilt, nur um die Reihenfolge rangeln die ersten sechs Teams noch. Bleiben zwei zu besetzende Stellen, um die sich vier Mannschaften bewerben – und die zum Teil noch in direkten Duellen aufeinandertreffen.

Straubing (Platz 7, 18 Punkte, 17 Spiele):

  • Der Club aus Niederbayern hat beste Karten – und mit drei Heimspielen das angenehmste Restprogramm. Straubing erwartet am Samstag den USC, nach der Partie gegen Potsdam folgt der Vergleich mit Aachen. Nawaro hat es in der eigenen Hand.

Wiesbaden (Platz 8, 13 Punkte, 15 Spiele):

  • Vier der fünf ausstehenden Spiele muss der VCW auswärts bestreiten – ein Brett. Immerhin: Das Duell mit Aachen findet daheim statt, ansonsten warten harte Brocken, unter anderem Spitzenreiter Dresden und Stuttgart.

ünster (Platz 9, 13 Punkte, 16 Spiele):

  • In Straubing, in Aachen und zum Abschluss gegen Erfurt – der USC hat noch alle Chancen, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Siege gegen die Mitbewerber sind da Pflicht. Zumal es auch noch gegen Schwerin geht.

Aachen (Platz 10, 12 Punkte, 14 Spiele):

  • Die Ladies in Black haben noch die meisten Partien zu absolvieren, treffen im Endspurt mit Erfurt, Wiesbaden, Münster und Straubing auf die Kellerbewohner. Das bietet alle Möglichkeiten für eine Saisonverlängerung.
Training umgeplant

Dem hochwinterlichen Verhältnissen geschuldet muss USC-Trainer Ralph Bergmann das Training umplanen. Die Krafteinheit am Montag fiel aus, am Dienstag sollte ein Training auf freiwilliger Basis und je nach Mobilität der Spielerinnen stattfinden. Der Coach, der in Osnabrück wohnt, will am Mittwoch wieder dabei sein.

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