Am Ende ohne Plan
Trotzdem schöpft der TSC Gievenbeck Hoffnung aus dem 1:3 gegen SF Aligse

Münster -

Bewegte Zeiten liegen hinter den Volleyballern des TSC Münster-Gievenbeck. Nach langem Hin und Her und dem Verzicht darauf,an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilzunehmen, wurde im Sommer bekannt gegeben, dass das Team aus dem Westen Münsters in der neugegründeten dritten Liga starten würde. Ein Aderlass an Spielern und Funktionsträgern war die Folge und niemand wusste so richtig, wie der Neubeginn auszusehen hatte. Am Samstag nun startete das Team mit seinem Trainer Nils Kaufmann in die neue Saison. Gegen den SF Aligse gab es dabei nach 89 Minuten eine 1:3-Niederlage (25:20, 20:25, 18:25, 15:25).

Montag, 24.09.2012, 13:09 Uhr

Am Ende ohne Plan : Trotzdem schöpft der TSC Gievenbeck Hoffnung aus dem 1:3 gegen SF Aligse
Perfekte Technik, doch am Ende erfolglos: Amir Deziri vom TSC Münster-Gievenbeck. Foto: Peter Leßmann

Es ist nur ein erster Eindruck, den das neu formierte Team dabei hinterließ – nicht mehr, aber auch nicht weniger. So zeigten die Gastgeber im ersten Satz eine durchaus ansprechende und für den Moment stabile Leistung. Selbst Übungsleiter Nils Kaufmann zeigte sich von diesem Auftakt überrascht. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so stabil agieren können“, sagte der TSC-Trainer nach dem Spiel, und nahm das Gesehene gleichsam zum Anlass, für die Zukunft Hoffnung zu schöpfen. „Da waren im Angriff und in der Annahme viele positive Dinge, die ich gesehen habe.“ Einzig die Stabilität und Konstanz fehle seiner Sechs. Nach den Abgängen von Romund, Gosmann und Kohaus fehlte dem TSC dabei vor allem jemand, der in kritischen Situationen hätte Regie führen können. Neuzugang Amir Deziri brachte zwar Spielwitz und Angriffsvariabilität mit nach Gievenbeck , doch auch ihm gelang es nicht, in den entscheidenden Momenten die Nerven der Akteure zu beruhigen. Mit Beginn des zweiten Satzes zerfaserte das Spiel des TSC zusehends. Auch nach reichlich Rotation wollte keine Ruhe in die Reihen der Gastgeber einkehren: Fehler in allen Spielelementen häuften sich, der TSC wirkte zeitweise ideenlos – vor allem, wenn er einmal in Ballbesitz war. „Es ist natürlich schade, dass wir in den Sätzen zwei bis vier das mühsam erarbeitete Selbstvertrauen wieder verspielen“, sagte Kaufmann. „Trotzdem: der erste Satz war in Ordnung – darauf müssen wir aufbauen.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1168553?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F194%2F714982%2F1245271%2F
Mann greift Feuerwehrmänner an
Feuerwehreinsatz an der Zollstraße.
Nachrichten-Ticker