Volleyball-Derby
„Derby kommt zu früh“

Westbevern -

Für Fritz Krause kommt das Derby bei der BSV-Reserve als Start in die Bezirksliga-Saison zu früh. „Dieses Duell hätte ich lieber gehabt, wenn wir bereits im Rhythmus sind.“ Andererseits weiß Westbeverns Trainer, dass seine Volleyballerinnen diesem Vergleich mit dem Nachbarn und Absteiger aus der Landesliga entgegenfiebern. „Es geht gleich von Null auf Hundert.“

Freitag, 14.09.2012, 18:09 Uhr

Volleyball-Derby : „Derby kommt zu früh“
Westbeverns Bezirksliga-Volleyballerinnen, hier Daniela Brauk, stehen gleich am ersten Spieltag vor der hohen Hürde BSV Ostbevern. Foto: hs

Für Fritz Krause kommt das Derby bei der BSV-Reserve als Start in die Bezirksliga-Saison zu früh. „Dieses Duell hätte ich lieber gehabt, wenn wir bereits im Rhythmus sind.“ Andererseits weiß Westbeverns Trainer, dass seine Volleyballerinnen diesem Vergleich mit dem Nachbarn und Absteiger aus der Landesliga entgegenfiebern. „Es geht gleich von Null auf Hundert, schließlich haben wir es gleich mit einem der stärksten Gegner der Liga zu tun.“

Neben dem BSV Ostbevern von Trainer Stefan Klotz hat Krause den TSC Gievenbeck und den SV Bösensell im Blick, zählt sie zum Kreis der Meisterschaftsanwärter. Doch für den Westbeverner gilt: „Auch wir wollen oben mitspielen.“ Schließlich steht aus der Vorsaison der zweite Platz zu Buche. „Wollen wir um den Titel mitmischen, brauchen wir aber eine konstant gute Leistung über die gesamte Saison und ein Quäntchen Glück.“ Und nicht zuletzt müssten seine Spielerinnen an ihre eigenen Stärken glauben sowie in entscheidenden Phasen unbedingten Willen zeigen.

Das sind klare Ansagen an sein Team. „Bereits in Ostbevern erwarte ich viel Einsatz, zudem Spielwitz und Moral. Am Ende möchte ich sagen können: Das Team hat alles gegeben“, sagte Krause. Der Übungsleiter hat vor der BSV-Zweiten Respekt, aber keine Angst. Die Mannschaft von Stefan Klotz hat viel Potenzial, hatte sich in der Rückrunde der Landesliga gut entwickelt und scheiterte letztlich nur knapp. Allerdings muss sich Ostbevern nun neu finden.

Krause, der in sein viertes Jahr beim SV Ems geht, weiß, dass seine Mannschaft nach den beiden Testspielen gegen Ibbenbüren (2:3) und Sendenhorst (1:3) noch zulegen muss. Gerade bei der verpatzten Generalprobe gegen Sendenhorst sah der Coach Mängel im individuellen Verhalten und im Kollektiv. „Das hat mir nicht gefallen, auch wenn es sich um einen Landesligisten handelte.“ Verzichten muss Krause im Saisonauftaktmatch auf Ricarda Greshake (Fußverletzung), Neuzugang Jana Mattern (Praktikum in Hannover), Kathrin Ludwig (Rückenprobleme), Kerstin Mattews und Eva Röder. „Ich habe aber noch einen Kader von zehn Spielerinnen, sodass wir dennoch gut aufgestellt sind.“ Mit von der Partie ist Nadine Ludwig aus der zweiten Mannschaft, die sich in der Vorbereitungsphase auf der Außenposition bewährt hat.

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