Volleyball-Regionalliga der Frauen
ASV darf wieder jubeln

Senden -

Eine Woche nach der bitteren Niederlage beim Tabellenletzten haben sich die Volleyballerinnen des ASV Senden mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen den TV Werne wieder rehabilitiert.

Montag, 25.02.2013, 10:02 Uhr

Und wieder ein Punkt mehr – eine Werner Abwehrspielerin bekommt den Ball nicht mehr unter Kontrolle, beobachtet von (v.l.) Lisa Stetzkamp, Trainer Suha Yaglioglu, Sara Stetzkamp, Viktoria Micke, Judith Kortwinkel und Alisa Kasselmann.
Und wieder ein Punkt mehr – eine Werner Abwehrspielerin bekommt den Ball nicht mehr unter Kontrolle, beobachtet von (v.l.) Lisa Stetzkamp, Trainer Suha Yaglioglu, Sara Stetzkamp, Viktoria Micke, Judith Kortwinkel und Alisa Kasselmann. Foto: chrb

Spaß am Volleyball hatte Trainer Suha Yaglioglu von seinen zuletzt kriselnden Regionalliga-Frauen gefordert. Die ließen sich am Samstagabend in eigener Halle nicht mehr lange bitten und besiegten Kellerkind TV Werne deutlich mit 3:0 (25:10, 25:12, 25:20).

„Wir wollten es diesmal besser machen“, sagte ein rundum zufriedener Yaglioglu mit Bezug auf die bittere 1:3-Pleite beim Letzten Münster-Gievenbeck. Mit einem noch intensiveren Training habe die Mannschaft in der vergangenen Woche die Grundlage für die Wiedergutmachung gegen Werne gelegt.

In der Tat waren die ASV-Spielerinnen von der ersten Minute an hellwach und ließen sich auch vom lautstarken und bis fast zum Matchball trommelnden Werner Anhang nicht aus dem Konzept bringen. Dass Yaglioglu vor allem die Aufschläge hatte trainieren lassen, zahlte sich aus, auch der Sendener Block präsentierte sich bärenstark. Quasi im Schnelldurchlauf tütete der Gastgeber den ersten Satz ein. Wer wegen der winterlichen Verhältnisse auf den Straßen nur 20 Minuten zu spät in den Sendener Sportpark kam, hatte das Beste bereits verpasst.

Im zweiten Durchgang hielten die Sendenerinnen die Konzentration hoch – sie wollten die schnelle Vorentscheidung und nicht – wie in Gievenbeck – den Einbruch nach gewonnenem ersten Satz. Nach zwei Aufschlagserien von Lisa Stetzkamp und Tatjana Dohmen lagen sie mit 22:18 vorne, leisteten sich dann einen kleinen Hänger, bevor schließlich Alisa Kasselmann mit einem Schmetterball für die 2:0-Satzführung sorgte.

Im dritten Durchgang hatten die Gäste ihren stärksten Auftritt. Sichtlich motiviert, sich nicht wehr- und widerstandslos abschlachten zu lassen, hielt der TV bis zum 4:4 bei der Punkteverteilung mit und hielt bis zur Mitte des Satzes den Anschluss an die stets führenden Sendenerinnen. Dann zogen diese nach und nach davon. Beim Stand von 24:19 schlug Sara Stetzkamp den ersten von fünf Matchbällen ins Netz, doch beim nächsten Ballwechsel konnten die Wernerinnen das Spielgerät nicht mehr im Feld halten. Nach nur etwas mehr als eineinhalb Stunden durfte die Yaglioglu-Truppe endlich wieder jubeln.

Am gestrigen Sonntag standen die Sendenerinnen schon wieder auf dem Parkett, mussten aber im Halbfinale des Bezirkspokals eine 1:3-Niederlage gegen den favorisierten Drittliga-Spitzenreiter RC Borken-Hoxfeld hinnehmen. Ein ausführlicher Bericht über diese Begegnung folgt in der morgigen Ausgabe.

ASV:S. Stetzkamp, Kasselmann, Herrmann, L. Stetzkamp, Micke, Kortwinkel, T. Dohmen, Fieseler, Yaglioglu, A. Schulte Döinghaus.

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