Volleyball-Regionalliga der Frauen
„Neuer“ ASV hält sich wacker

Senden -

Mit nur drei Spielerinnen aus seiner Stammformation konnte der ASV Senden bei Alemannia Aachen 2 antreten. Trainer Suha Yaglioglu füllte den Kader mit Nachwuchsspielerinnen auf. Gemeinsam zwangen Routiniers und Juniorinnen die Gastgeber in die Verlängerung.

Sonntag, 03.03.2013, 22:17 Uhr

Gut gelaunt und tief betrübt – bei Volleyballtrainer Suha Yaglioglu hielten sich die Gefühle nach der 2:3-Niederlage (12:25, 18:25, 25:16, 25:12, 12:15) der Sendener Regionalliga-Frauen am Samstagabend die Waage. Die ASV-Damen verloren erst auf den letzten Metern bei der Reserve von Alemannia Aachen , hatten aber zuvor eine teilweise begeisternde Einstellung an den Tag gelegt.

Dabei war die Gästemannschaft mit dem sonstigen ersten ASV-Team kaum identisch: Von der Regionalliga-Truppe standen beruflich, privat und gesundheitlich bedingt nur drei Spielerinnen auf dem Feld. Die Routiniers Alisa Kasselmann , Wiebke Fieseler und Anna Schulte Döinghaus wurden in Aachen von vier Nachwuchsspielerinnen aus der Reserve und C-Juniorin Johanna Müller-Scheffsky unterstützt.

Nach den klar verlorenen ersten beiden Sätzen zeigte die „neue“ ASV-Truppe Ehrgeiz und drehte richtig auf. „Es war ein sehr schöner Kampf. Meine Spielerinnen hatten richtige Spielfreude, und ich damit auch“, so Yaglioglu. Der Lohn waren zwei souverän gewonnene Sätze, doch für einen Sieg in der Verlängerung reichte es schließlich nicht ganz.

Den hätte der Coach vor allem seinen jungen Spielerinnen mehr als gegönnt. „Sie haben sich sehr gut verkauft“, sagte Yaglioglu.

ASV:Kasselmann, Fieseler, A. Schulte Döinghaus, Micke, Yaglioglu, Fröderich, P. Schulte Döinghaus, Müller-Scheffsky.

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