Tebu-Nachwuchs trifft in Damp auf deutsche Top-Teams
Sichtung zum Nationalkader und Platz 21 im Bundespokal

Tecklenburger Land -

Mit etwas mehr hatten sie schon gerechnet, und dass es am Ende „nur“ Platz 21 unter 24 Teilnehmern wurde, war etwas unglücklich. Aber immerhin war es auch der Beachvolleyball-Bundespokal der Alterklasse U17 in Damp, an dem Fabian Stroot und Mathis Horstjan vom VCB Tecklenburger Land teilnahmen. Und zwar als eines von zwei nominierten Teams aus dem Niedersächsischen Volleyball-Verband.

Freitag, 26.07.2013, 08:07 Uhr

Dass der Turnierverlauf für die Tebu-Spieler unglücklich war, wurde aus berufenem Munde bestätigt: Der NVV-Kadertrainer Matthias Polkähn attestierte den beiden viel Pech vor allem in ihrem Vorrundenpool. Aber es gab auch positive Nachrichten vor allem für Fabian Stroot : Bundestrainerin Silke Lüdike sichtete den U17-Nachwuchs während des Bundespokals und lud Stroot zu einem Sichtungslehrgang in den Sommerferien nach Kiel ein. „Dann könnte ich eventuell in den Nationalkader kommen“, freut sich Fabian Stroot. Allerdings nur vorsichtig: „Das wird schwierig. Mal gucken, was geht.“

Nachdem der Landestrainer Matthias Polkähn Fabian Stroot und Mathis Horstjan für den Bundespokal nominiert hatte, hatten die beiden, die nomalerweise nicht miteinander spielen, gerade einmal zwei Wochen Zeit, sich auf das Turnier vorzubereiten. Beim Bundespokal spielen Teams aus den verschiedenen Bundesländern gegeneinander, die von den jeweiligen Kadertrainern nominiert werden.

Die beiden Tebu-Spielen starteten im Pool D mit den an 4 gesetzten Egor Bogachev ( SSC Berlin ) und Yannik Lind (Berliner TSC), den an 9 gesetzten Niclas Mehre und Philip Sorge vom USV Halle und den an 16 gesetzten Benedikt und Jonas Sagstetter vom VCO Kempfenhausen/SC Landshut. Fabiasn Stroot und Mathis Horstmann waren an 21 gesetzt.

Im ersten Spiel gegen die Berliner Kombination Bogachev/Lind fanden die Tebus noch nicht so richtig ins Spiel und verloren 11:15 und 8:15. Gegen Mehre/Sorge gewannen sie den ersten Satz 15:13, verloren aber die Durchgänge 2 und 3 mit 8:15 unbd 8:15. Gegen Sagstetter/Sagstetter schließlich gewannen Horstjan/Stroot 16:14 und 15:13. Als alle Spiele in diesem Pool gespielt waren, ergab sich die kuriose Situation, dass drei Teams hinter den Poolsiegern Mehre/Sorge punkt- und satzgleich waren. So musste das Ballverhältnis entscheiden, und da waren die Tebus das Team mit den schlechtesten Karten.

So war der Zug nach oben für Horstjan/Stroot abgefahren. Die beiden bestreitten noch zwei Platzierungsspiele gegen Schneider/Schuch aus Essen und Junkersdorf (15:2, 15:17, 12:15) und Binder/Freytag aus Berlin (11:15, 15:11, 4:15), am Ende stand der 21. Platz für die Tebus. Und die Einladung zur Sichtung zum Nationalkader für Fabian Stroot.

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