Volleyball-Regionalliga der Frauen
Ligaprimus empfängt Mitfavoriten

Lüdinghausen/Senden -

Zwei schwere Aufgaben warten am dritten Spieltag auf die beiden heimischen Volleyball-Regionalligisten. Der ASV Senden erwartet Blau-Weiß Dingden und Union Lüdinghausen empfängt den VC Allbau Essen.

Freitag, 18.10.2013, 13:10 Uhr

Warten auf Allbau Essen: Die Union-Spielerinnen Anna Kablitz (l.) und Tanja Policnik wollen am Samstag den ersten Heimsieg der Regionalliga-Saison landen.
Warten auf Allbau Essen: Die Union-Spielerinnen Anna Kablitz (l.) und Tanja Policnik wollen am Samstag den ersten Heimsieg der Regionalliga-Saison landen. Foto: chrb

Nach zweiwöchiger Pause geht die Volleyball-Regionalliga der Frauen am Samstag in ihre dritte Runde. Der ASV Senden empfängt um 16 Uhr Blau-Weiß Dingden , Union Lüdinghausen eine Stunde später in der Berufsschulhalle den VC Allbau Essen.

ASV - BW Dingden

Für Sendens Trainer Suha Yaglioglu gehören die Gäste vom Niederrhein zu den Liga-Mitfavoriten. „Die Blau-Weißen haben eine gute Regionalliga-Mannschaft und eine hervorragende Jugendarbeit“, sagt der ASV-Coach. Dingden laufe regelmäßig mit guten Nachwuchsspielerinnen auf. „Sie haben sehr gute Abwehrspezialisten und können kämpfen“, so Suha Yaglioglu. Anders als der ASV, der nach zwei 3:0-Siegen gegen die Reserve des TSV Bayer Leverkusen und beim Detmolder TV Tabellenführer ist, sind die Dingdenerinnen mit einer 2:3-Niederlage beim Aufsteiger RC Sorpesee in die Saison gestartet, siegten dann aber in eigener Halle ohne Satzverlust gegen die SG FdG Herne. Wie das Spiel am Samstagnachmittag laufen werde, hänge aber ganz von seinem eigenen Team ab, sagt Yaglioglu: „Meine Mannschaft muss ihr Spiel machen und darf nicht etwa nervös werden. Wenn das nicht klappt, wird es eng werden. Aber ich vertraue meinen Spielerinnen.“ Nicht dabei ist Susan Decker, sie ist beruflich verhindert. Eventuell wird die Mannschaft mit Spielerinnen aus der ASV-Reserve unterstützt.

Union - VC Allbau Essen

Aufsteiger Lüdinghausen tut sich noch recht schwer in der Regionalliga. Am ersten Spieltag siegten die Union-Spielerinnen bei der Aachener Reserve mit einem 3:2 erst auf dem allerletzten Drücker, das erste Heimspiel gegen Mitaufsteiger Sorpesee vergeigten sie dann nach gutem Beginn sang- und klanglos mit 0:3. Doch Trainerin Christine Drees bleibt gelassen: „Es ist noch nichts passiert. Die Mannschaften, gegen die wir gewinnen müssen, kommen erst noch. Dazu gehört auch Essen nicht.“ Vor dem VC Allbau, der nach einer glatten Niederlage beim TV Gladbeck 2 und einem 3:2 gegen Aachen 2 wie Lüdinghausen zwei Punkte und 3:5 Sätze auf dem Konto hat, hat die Union-Trainerin großen Respekt: „Das ist eine sehr junge, aber dennoch eingespielte Mannschaft. Und die Essenerinnen können sehr schnell spielen, wenn sie das wollen.“ Drees traut dem VC „eine gute Rolle“ in der Liga zu. Bei den Gastgeberinnen sind am Samstag voraussichtlich alle Spielerinnen an Bord.

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