Volleyball-Regionalliga der Frauen
Union-Frauen in eigener Halle nur Außenseiter

Lüdinghausen/Senden -

Am Samstag starten der ASV Senden und Union Lüdinghausen wieder in den Liga-Alltag. Die Unionistinnen sind daheim eher Außenseiter gegen die Gladbecker Reserve, die Sendenerinnen in Essen eher Favorit.

Freitag, 10.01.2014, 12:01 Uhr

Auf den Einsatz von Mona Finke (r.) müssen die Lüdinghauserinnen im Heimspiel am Samstag verzichten.
Auf den Einsatz von Mona Finke (r.) müssen die Lüdinghauserinnen im Heimspiel am Samstag verzichten. Foto: chrb

Nach der Weihnachtspause steigen die Regionalliga-Volleyballerinnen des ASV Senden und von Union Lüdinghausen am Samstag wieder in den Liga-Alltag ein. Um 17 Uhr empfangen die Lüdinghauserinnen im letzten Spiel der Hinrunde die Reserve des TV Gladbeck in der Berufsschulhalle. Drei Stunden später spielt der ASV beim VC Allbau Essen.

Union - TV Gladbeck 2

„Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei Gladbeck“, sagt Union-Trainerin Christine Drees . Die TV-Reserve hat mit 16 Punkten bisher vier Zähler mehr gesammelt als die Gastgeberinnen und liegt als Tabellendritte drei Ränge vor Union. „Ich habe Gladbeck gegen den ASV Senden gesehen, da war die Mannschaft sehr kampfstark“, so die Lüdinghauser Trainerin. „Sie hat viele ältere Spielerinnen teilweise mit Bundesliga-Erfahrung in ihren Reihen.“ Drees hofft, dass ihre eigene Truppe an die Sätze drei und vier im letzten Spiel in Senden anknüpfen kann, als sie beim favorisierten ASV einen 0:2-Rückstand egalisieren konnte. Union muss am Samstag auf die beruflich verhinderte Mona Finke verzichten. Ebenfalls aus beruflichen Gründen ist der Einsatz von Birte Höhne noch fraglich.

VC Allbau Essen - ASV

Mit einem Sieg wollen die Sendenerinnen ins neue Jahr starten und gleichzeitig die Hinrunde abschließen. Eine Niederlage gerade in Essen kann sich die Mannschaft von Suha Yaglioglu auch kaum leisten: Der VC Allbau zählt mit nur zwei Punkten weniger als der Tabellenzweite zu den ASV- Verfolgern. „Wir sind der Favorit, und wir müssen klar gewinnen“, gibt Yaglioglu die Richtung vor. „Ich möchte, dass wir alle drei Punkte holen. Aber die Essenerinnen haben nichts zu verlieren, und das ist gefährlich.“ Vorerst verzichten muss der ASV auf Karla Hanhoff. Sie ist für mehrere Monate ins Ausland gereist. Trainer Yaglioglu hofft jedoch, dass sie noch vor dem Saisonende ins Team zurückkehrt. In Essen wird die Sendener Mannschaft voraussichtlich von Spielerinnen aus der Reserve unterstützt.

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