Oberst-Rathgeber-Pokal
Warendorfer „Oldies“ siegen

Warendorf -

69 Hobby-Volleyball-Mannschaften kamen auf Einladung der Warendorfer SU am Wochenende in der Bundeswehr-Sportschule zusammen, um in sechs verschiedenen Klassen die Pokalsieger zu ermitteln. Ein Pokal blieb beim Gastgeber.

Sonntag, 21.02.2016, 20:02 Uhr

Mit 69 Mannschaften, die in sechs Wettbewerben um Pokale und Sektflaschen kämpften, fand am Wochenende der diesjährige Oberst-Rathgeber-Pokal der Warendorfer SU in der BW-Sportschule statt.
Mit 69 Mannschaften, die in sechs Wettbewerben um Pokale und Sektflaschen kämpften, fand am Wochenende der diesjährige Oberst-Rathgeber-Pokal der Warendorfer SU in der BW-Sportschule statt. Foto: Werner Szybalski

Wenn in Warendorf „Die wilden Hühner“ auf „Volleyfrikas“ und „TuBiene Maja“ auf „Die fiesen Friesen“ treffen, dann ist bei der Warendorfer SU wieder Oberst-Rathgeber-Pokal. 69 Hobby-Volleyball-Mannschaften kamen am Samstag und Sonntag in den Hallen der Bundeswehrsportschule zusammen, um in sechs Wettbewerben die diesjährigen Oberst-Rathgeber-Pokalsieger zu ermitteln.

Zum inzwischen 34. Mal fand das damals von zwei WSU-Trainern, die beide in der BW-Sportschule stationiert waren, initiierte Turnier für Nicht-Verbandsspieler statt. Was mit Familien und Freundeskreisen an einem Nachmittag begann, ist inzwischen ein weit über den Kreis hinaus beliebtes Turnier.

Auch wenn in diesem Jahr weniger Mannschaften dabei waren und gleich zwei kurzfristig absagten, war dies für Martina Schlamann, die von Beginn an dabei ist und seit Jahren Cheforganisatorin des Turniers ist, kein Problem: „Im vergangenen Jahr hat es mit Vorrunde, Zwischenrunde, Halbfinale und Endspiel einigen Teams – insbesondere am Sonntag – einfach zu lange gedauert. Bei rund 70 Mannschaften liegt wohl die für alle Beteiligten ideale Turniergröße.“

Sie selbst war „rundum zufrieden“. Tatsächlich verabschiedeten sich viele Teams nicht nur ausgesprochen herzlich bei Martina Schlamann, sondern lobten den Event auch überschwänglich. „Das sind nicht nur die Sieger“, verdeutlichte die Turnierchefin, die sich persönlich aber über den Turniersieg des WSU-Teams „Die Oldies“ freute. Sie hatten sich im Finale der Mixed A/B-Klasse gegen das Grevener Sextett „Team Alpina“ durchgesetzt.

Im Mixed L-Wettbewerb unterlag gestern das Warendorfer „Green Team“ im Endspiel der „TuBiene Maja“ aus Düsseldorf. Das Freckenhorster „Schiedsgericht Halle A Feld 2“ wurde Fünfter.

Am Samstag verteidigte in der Damen L das Alverskirchener Sextett „Schneller war früher“ als einzige Mannschaft in diesem Jahr den Pokalgewinn aus 2015. Im Finale bezwangen sie „Westpointcity“ aus Westkirchen.

In der Damen AB mussten die Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, „Die Kreishopperinnen“, den Pokal dem „La-Team“ aus Laggenbeck überlassen. Die WSUler vom „VC Muskelkater“ unterlagen im kleinen Finale den „Butterflys“ aus Telgte.

Die durch zwei Warendorfer verstärkten Freckenhorster „Mexican Blackbirds“ gewannen die Herren L und der Bad Rothenfelder „Friesengeist“ hatte in der Herren AB die Nase vorn.

Einen kleinen Eklat gab es am Samstag, als ein Grevener gleich in zwei Mannschaften mitspielte. Als es aufflog, dass der Spieler zuvor in der Herren L gespielt hatte und dann in der Herren AB ins Geschehen eingriff, entschied die Turnierleitung, das zweite Spiel als für Greven verloren zu werten. Auch als Hobby wird der Sport ernst genommen.

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