Volleyball - Damen-Regionalliga
„Ein ganz tolles Team“

Ostbevern -

Als „Unternehmen Klassenerhalt“ war die erste Spielzeit der Volleyball-Damen des BSV Ostbevern in der Regionalliga angelegt. In der Abschlusstabelle erreichte das Team von Trainer Dominik Münch den dritten Platz. Der Coach erläutert die Gründe für das erfolgreiche Abschneiden.

Freitag, 25.03.2016, 12:03 Uhr

Vera Horstmann in Aktion – auch wenn das letzte Saisonspiel gegen Union Lüdinghausen verloren wurde – zog der Aufsteiger eine positive Bilanz des ersten Spielzeit in der Volleyball-Regionalliga.
Vera Horstmann in Aktion – auch wenn das letzte Saisonspiel gegen Union Lüdinghausen verloren wurde – zog der Aufsteiger eine positive Bilanz des ersten Spielzeit in der Volleyball-Regionalliga. Foto: Biniossek

„Die Regionalliga war enger als es das Tabellenbild ausdrückt.“ Dominik Münch , Trainer der Damen des BSV Ostbevern , zieht eine positive Bilanz. Die als „Unternehmen Klassenerhalt “ gestartete erste Saison des Aufsteigers endete auf dem dritten Tabellenplatz. „An unserem positiven Gefühl hat auch die Niederlage im letzten Spiel gegen Lüdinghausen nichts ändern können.“

Der Erfolg der Gäste ist für Dominik Münch ein Beispiel für die Ausgeglichenheit der Liga. „Jedes Spiel war ein gutes Volleyballspiel.“ Es habe viele überraschende Ergebnisse gegeben.

Sein Team habe das Glück gehabt, nach einem guten Start niemals „richtig Druck“ gehabt zu haben. „Wir hatten nach unten immer einen Puffer.“

Insgesamt 20 Spielerinnen – einschließlich der Akteurinnen aus der Zweiten – hat der Kader umfasst. „ Lena Ottens und Lea Dreckmann sind nach Australien gegangen, Carolin Auen ist aus Amerika zurückgekehrt.“ Andere Spielerinnen hätten zeitweise nicht zur Verfügung gestanden. „Alle die damit verbundenen Konsequenzen für unser Spielsystem haben wir gemeistert“, ist Münch stolz auf sein Team. Für alle sei Volleyball schließlich nur ein „etwas aufwendigeres Hobby“. Insgesamt sei es gelungen, den „Schwung aus dem Aufstieg in der Regionalliga nicht verpuffen zu lassen.“ Das spreche auch für das Team als ganzes. „Die Kommunikation hat auch nach Australien funktioniert“, sagt Münch.

In der letzten Oberliga- Spielzeit gab es zwei feste Trainingszeiten und einen Bonus-Termin. „Jetzt haben wir konsequent auf drei Termine umgestellt.“ Zunächst galt es, sich an den neuen Ball mit anderen Eigenschaften als die bisher verwendeten Spielgeräte zu gewöhnen. „Wir haben viele Übungen dazu gemacht. Danach haben alle gesagt. ,Das ist jetzt mein Ball‘“, erzählt Münch.

An Annahme und Aufschlag sei besonders gearbeitet worden, da „wir erwartet haben, dass diese in der Regionalliga eine besondere Rolle spielen“.

Der große Kader hat sich als stark genug für die Regionalliga erwiesen. Gerade vor dem Hintergrund des häufigen Personalwechsels wäre er nicht überrascht gewesen, wenn das Selbstbewusstsein des Teams gelitten hätte, war der Trainer zunächst eher skeptisch.

Eine Woche Pause hat Dominik Münch seinen Spielerinnen nach dem Abschluss in der Regionalliga-Spielzeit verordnet. Die BSV-Saison geht indes weiter: „Dann wollen wir uns noch einmal zwei Wochen intensiv auf das Pokalspiel gegen BW Aasee am 16. April vorbereiten.“ Das Spiel gegen den Ligakonkurrenten könne nicht mit 90 Prozent bestritten werden, auch wenn der Wettbewerb insgesamt nach dem glücklichen Weiterkommen gegen Senden eher ein Zubrot ist.

Nach dem Pokal ist dann eine längere Pause vorgesehen. Einige Spielerinnen sind bei beim Beach-Volleyball unterwegs, andere machen Urlaub, weitere wenden sich Dingen zu, die unter der Saison zu kurz gekommen sind.

Er habe inzwischen mit den meisten Spielerinnen bereits über die neue Saison gesprochen. Es gebe bei einigen noch berufliche Fragezeichen, auch Studienfragen seien noch offen. Von den Antworten hänge letztlich der mögliche Zeitaufwand ab. „Aber grundsätzlich geht es weiter.“

Das gilt auch für ihn. „Ich bleibe gerne Trainer der BSV-Damen. „Das ist nicht nur eine Mannschaft. Das ist ein Trainerteam, das ist ein Konzept, das ist ein Verein“, findet Münch viele Gründe, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen.

„Und die 20 Leute aus dem Kader der Saison spiegeln genau die Bandbreite dessen wider, was mir in den vergangenen Jahren wichtig war.“

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