Volleyball: Frauen-Nationalteam
Hanna Orthmann auf Pazifiktour

Lüdinghausen -

Hanna Orthmann aus Lüdinghausen hat den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft. Mit dem deutschen Team ist die ehemalige Spielerin von Union Lüdinghausen beim Grand Prix „auf Pazifiktour“.

Samstag, 18.06.2016, 04:06 Uhr

Hanna Orthmann im deutschen Nationaltrikot
Hanna Orthmann im deutschen Nationaltrikot Foto: privat

Die Volleyballabteilung von Union Lüdinghausen freut sich über das zweite Eigengewächs im Trikot der A-Nationalmannschaft. Nach Marvin Prolingheuer durfte sich nun auch Hanna Orthmann , mittlerweile für Bundesligist USC Münster am Netz, das Trikot mit dem Bundesadler überstreifen.

Groß war die Freude bei Hanna Orthmann, als sie die Einladung von Damen-Bundestrainer Felix Koslowski bekam. Die erst 17-Jährige hat das Volleyballspielen beim SC Union erlernt. Vor zwei Jahren ist die Lüdinghauserin auf das Volleyball-Internat nach Münster gewechselt. Nach zahlreichen Einsätzen mit der USC-Reserve in der zweiten Bundesliga und mit der Jugendnationalmannschaft schaffte sie in der vergangenen Rückrunde auch den Sprung in die Bundesliga-Mannschaft des USC Münster.

Nach intensiven Trainingseinheiten der Damen-Nationalmannschaft in Heidelberg und Schwerin sowie Testspielen in Polen wurde sie vom Bundestrainer für den Grand Prix nominiert. Das ist ein großer Erfolg, denn dieses Volleyball-Highlight findet in Ningbo ( China ), Long Beach ( USA ) und Hongkong (China) statt.

Bei den drei Niederlagen in Ningbo gegen Weltmeister USA, Vizeweltmeister China und Thailand bekam Orthmann schon beachtliche Spielanteile. Dabei schätzt sie die Situation realistisch ein: „ Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft unterwegs und können bei diesem Turnier viel lernen. China und die USA haben sich für die Olympischen Spiele qualifiziert und bereiten sich gezielt darauf vor, sie sind also top besetzt. Wir sind eine junge Mannschaft und wollen uns von Spiel zu Spiel steigern. Mal schauen, wie es dann in Long Beach und Hongkong läuft. Ich wurde von den erfahrenen Spielerinnen sehr gut aufgenommen und freue mich sehr, dass der Trainer mir schon die Chance gegeben hat, gegen die Weltspitze auf dem Feld zu stehen. Besonders toll ist es natürlich, wenn einem dann noch der eine oder andere Punkt gelingt.“

Am Montag ist die Mannschaft in den USA angekommen und bereitet sich seitdem auf die Spiele gegen die USA (am heutigen Samstag), die Türkei (Sonntag) und Japan (Montag) vor. Bevor es noch am kommenden Montag weiter nach Hongkong geht, um sich dort erneut mit den USA, mit China und den Niederlanden zu messen.

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