Volleyball: U 14-Titelkämpfe
Nachwuchs des ASV Senden holt Bronze bei der Deutschen Meisterschaft

Senden -

Die U 14-Volleyballerinnen des ASV Senden sicherten sich bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Dresden die Bronzemedaille. In der Zwischenrunde bewies das Team Nervenstärke, im Viertelfinale spielte es grandios auf, ehe der ASV vom späteren Meister gestoppt wurde.

Dienstag, 21.06.2016, 19:06 Uhr

Da strahlten sie: Die U 14 des ASV Senden und die Betreuerinnen Kerrin Dienefeld (r.) und Stefanie Venghaus (hi.) freuten sich über die Bronzemedaille.
Da strahlten sie: Die U 14 des ASV Senden und die Betreuerinnen Kerrin Dienefeld (r.) und Stefanie Venghaus (hi.) freuten sich über die Bronzemedaille. Foto: ASV Senden

Zum Abschluss der Deutschen Jugendmeisterschaften erkämpften die U 14-Volleyballerinnen des ASV Senden die Bronzemedaille. Damit krönte der ASV-Nachwuchs am vergangenen Wochenende in Dresden-Dippoldiswalde eine herausragende Hallensaison.

Als amtierender Westdeutscher Meister durfte das Team, das von Kerrin Dienefeld und Stefanie Venghaus betreut wurde, selbstbewusst seine erste DM-Teilnahme angehen. Begleitet von einem großen Tross elterlicher Fans und dem Abteilungsvorstand erfolgte die Anreise zur optimalen Vorbereitung bereits am Donnerstag. Der Freitag wurde für ein Training am Wettkampfort genutzt und dazu, mit der Mannschaft die Stadt Dresden zu erkunden. Aufgeregt fieberten die Mädchen dem Turnierbeginn entgegen.

In der Vorrunde traf der ASV auf die Vertretungen vom Schweriner SC, MTV Stuttgart und FTSV Straubing. Nach Siegen gegen Schwerin (25:14, 25:22) und Stuttgart (25:9, 25:19) verloren die Sendenerinnen gegen das starke Team aus Bayern mit 0:2 (20:25, 20:25) und qualifizierten sich als Gruppenzweite für die Zwischenrunde.

Dort trafen sie auf einen altbekannten Gegner – auf den SV BW Sande. In einem spannenden und sehr emotionsbetonten Spiel bewiesen die ASV-Mädchen starke Nerven. Ein Schreckensmoment war der verletzungsbedingte Ausfall von Christina Greiwe im ersten Satz. „ Merle Paskert im zweiten Satz und Mia Kirchhoff im Entscheidungssatz nutzten ihre Chance und präsentierten sich von ihrer besten Seite“, lobte Venghaus. Mit 24:26, 25:20 und 16:14 erkämpften sich die jungen ASV-Spielerinnen verdient den Einzug ins Viertelfinale.

„Völlig erschöpft von den ganzen aufregenden Eindrücken kehrten die Mädels am Samstagabend in ihr Hotel zurück“, berichtete Venghaus. Duschen, essen, Regeneration, Videoanalyse, schlafen – so ging es weiter. Am Sonntagmorgen um 9 Uhr wurde das Turnier fortgesetzt mit dem Viertelfinale gegen den Berliner VV. Die ASV-Mädchen hatten sich viel vorgenommen und begannen stark. Lea und Kim Venghaus punkteten mit bekannter Angriffspower, Maylin Meeßen setzte den Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck. Mit 25:10 und 25:14 ließ das Team aus Senden den Großstädterinnen keine Chance und feierte den grandiosen Einzug ins Halbfinale.

Dort wartete der SCU Emlichheim mit groß gewachsenen und sehr abgeklärten Spielerinnen. Von Anfang an leistete sich das ASV-Team ungewöhnlich viele Aufschlagfehler und unpräzise Annahmen. Die Mannschaft fand nicht richtig ins Spiel und verlor das Halbfinale mit 0:2 (18:25, 11:25). Die Niederlage gegen den späteren Deutschen Meister schmälerte die tolle Bilanz dieser Saison aber nicht.

ASV: Lea Venghaus, Kim Venghaus, Christina Greiwe, Maylin Meeßen, Mia Kirchhoff, Merle Paskert, Lotta Rotering, Lilli Daubert, Evelyn Hase, Marie Rothermund, Hannah Sandbaumhüter, Rosa Terkowsky.

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