Volleyball: 3. Liga der Frauen
Der Trainer muss basteln – ASV Senden gastiert bei GfL Hannover

Senden -

Mit einem Überangebot an Zuspielerinnen fährt der ASV Senden zur GfL Hannover. Die Gastgeberinnen haben bislang beide Saisonspiele gewonnen. ASV-Trainer Suha Yaglioglu muss sich aber vor allem Gedanken über die eigene Aufstellung machen.

Freitag, 07.10.2016, 11:10 Uhr

Jeweils mit 3:1 gewann und verlor der ASV Senden in der vorigen Saison gegen GfL Hannover, hier eine Szene vom Heimsieg mit Viktoria Micke.
Jeweils mit 3:1 gewann und verlor der ASV Senden in der vorigen Saison gegen GfL Hannover, hier eine Szene vom Heimsieg mit Viktoria Micke. Foto: Marco Steinbrenner

Für das dritte Spiel in ihrer zweiten Saison in der 3. Liga West müssen die Volleyballerinnen des ASV Senden wieder weit fahren. Sie reisen am morgigen Samstag in die niedersächsische Landeshauptstadt. Die Mannschaft von Trainer Suha Yaglioglu ist bei der GfL Hannover zu Gast, der erste Aufschlag erfolgt um 20 Uhr. Die Reise in den Norden soll sich lohnen – so wie im ersten Spiel in Göttingen, als der ASV mit 3:0 bei Tuspo Weende gewann. Dann folgte am vergangenen Wochenende eine 1:3-Niederlage gegen Vorjahresmeister SV Bad Laer.

Die „Gemeinschaft für Leibesübungen“ Hannover hat ihre ersten beiden Partien gewonnen. Sie bezwang den SC Spelle-Venhaus mit 3:0 und den SC Langenhagen mit 3:2 – nach einem 0:2-Satzrückstand. Die Truppe aus Niedersachsen landete in der vergangenen Saison auf dem sechsten Platz. In Senden gewann der ASV mit 3:1, in Hannover siegte die GfL mit 3:1. „Wir haben in den letzten Saisonspielen etwas nachgelassen, und der Gegner kämpfte noch gegen den Abstieg. Der war sehr ehrgeizig und hat volle Pulle gespielt“, erinnert sich Yaglioglu an die Niederlage – und an eine gewöhnungsbedürftige Halle. „Die war sehr klein, ohne Tribüne und mit Parkettboden. Aber die Stimmung war gut“, sagt der Sendener Coach. Wie stark die Hannoveranerinnen in der neuen Saison auftreten, kann er nicht einschätzen.

Ohnehin kreisen seine Gedanken in diesen Tagen vor allem um die Aufstellung. Gegen Bad Laer verloren die Sendenerinnen am vergangenen Samstag mit nur sieben Spielerinnen. Viel größer wird das Aufgebot an diesem Samstag wohl auch nicht werden. „Die Lage bleibt ein bisschen schwierig, weil wir einen knappen Kader haben. Aber wir wussten ja, dass wir in den ersten vier Spielen ohne die jungen Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auskommen müssen“, sagt Yaglioglu. „Aber die, die auf dem Feld stehen, können ja alle Volleyball spielen.“ Zumindest kehrt Tanja Policnik zurück. – eine weitere Zuspielerin. „Ich werde versuchen, bei der Aufstellung etwas mit unseren Stellerinnen zu jonglieren“, nimmt Yaglioglu das Überangebot auf dieser Position gelassen.

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