Volleyball: Frauen-Oberliga
TV Hörde springt ASV Senden 2 noch vom Grill

Senden -

Viel hätte nicht gefehlt, und Schlusslicht ASV Senden 2 hätte den klaren Favoriten TV Hörde mit einer 1:3-Niederlage nach Hause geschickt. Doch in der entscheidenden Phase spielten die Gastgeberinnen zu sehr auf Sicherheit – ein Fehler.

Sonntag, 18.12.2016, 16:12 Uhr

Der ASV-Block mit Maike Althoff (l.) und Sophia Ostermann streckt sich hier vergeblich.
Der ASV-Block mit Maike Althoff (l.) und Sophia Ostermann streckt sich hier vergeblich. Foto: Besse

„Das ist sehr schade.“ Enttäuscht war Trainer Christian Hahne nach der Partie der Sendener Oberliga-Volleyballerinnen am Samstagabend. Mit 2:3 (13:25, 25:19, 25:21, 24:26, 6:15) hatte der Aufsteiger und Tabellenletzte ASV 2 soeben das Heimspiel zum Hinrundenauftakt gegen den Zweiten TV Hörde verloren. „Aber wir haben gegen eine Mannschaft von oben einen Punkt geholt“, sah Sendens Trainer auch die positive Seite.

Dabei hätten es auch drei Zähler werden können – viel hatte nicht gefehlt. Nach deutlich verlorenem ersten Satz, in dem die Gastgeberinnen nur bis zum Stand von 8:6 hatten mithalten können, legten sie im zweiten Durchgang mit einer Aufschlagserie von Felice-Lyn Lethaus auf 7:2 vor. Nun lief es wie aus einem Guss. Auch durch den 11:11-Ausgleich der Gäste unbeeindruckt, zog der ASV erneut davon und tüteten den Satzgewinn mit souveränen sechs Punkten Vorsprung ein. Im dritten Durchgang lag die ASV-Zweite mit 6:9 zurück, glich aus und erspielte sich über Zwischenstände von 16:11, 19:14 und 22:19 die mittlerweile hochverdiente 2:1-Satzführung.

Der vierte Satz sollte sich als Knackpunkt des Spiels erweisen. Die Hahne-Schützlinge lieferten sich mit den Dortmunderinnen bis zum 13:13 ein Duell auf Augenhöhe. Dann machten sie vier Punkte in Folge und lagen wenig später mit 21:16 in Front – ein 3:1-Sieg war nahe. Doch dann, sollte Hahne später analysieren, „haben wir auf Sicherheit gespielt, und das war völlig unnötig“. Der Vorsprung war kurz darauf dahin, und in der Verlängerung machte der TVH den Satzausgleich perfekt. Nun ließ sich Hörde auch den Sieg nicht mehr nehmen. Für Diskussionen im fünften Satz sorgten zwar zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Aber, so Hahne: „Das war unglücklich. Aber das Spiel haben wir im vierten Satz verloren.“

ASV 2: Altas , Althoff, Joost, Kildau, Lethaus, Lichte, Luther, Ostermann, Täger, Wittenbreder.

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