Volleyball: 3. Liga der Frauen
Zu viele Fehler beim ASV Senden gegen den VC Allbau Essen

Senden -

„Das war ein flottes, verrücktes Spiel“, meinte der Trainer des ASV Senden nach der Partie gegen den VC Allbau Essen. Das bessere Ende hatten jedoch die Gäste für sich gehabt.

Sonntag, 05.03.2017, 14:03 Uhr

Die ASV-Frauen um Kapitänin Sara Stetzkamp (l.) mussten sich gegen Essen mit einem Punkt zufriedengeben.
Die ASV-Frauen um Kapitänin Sara Stetzkamp (l.) mussten sich gegen Essen mit einem Punkt zufriedengeben. Foto: Marco Steinbrenner

„Das war ein flottes, verrücktes Spiel“, fasste Suha Yaglioglu , Trainer des Volleyball-Drittligisten ASV Senden , die Heimpartie am Samstagabend gegen den VC Allbau Essen treffend zusammen. Alle fünf Sätze verliefen relativ deutlich, am Ende stand eine 2:3 (17:25, 25:16, 25:20, 14:25, 10:15)-Heimniederlage für die ASV-Damen zu Buche.

Nach einer schnellen 3:0-Führung hatten die Sendenerinnen im ersten Satz starke Probleme in Annahme und Zuspiel und konnten so nur wenige Angriffe erfolgreich abschließen. „Da waren wir gar nicht richtig da“, stellte Yaglioglu fest. Der Beginn des zweiten Durchgangs verlief ausgeglichen, beim Stand von 10:11 wechselte Yaglioglu Tanja Policnik ein, die mit geschickten Aufschlägen bis zum 14:11 für eine Wende im Match sorgte. Bei den sich nun entwickelnden längeren Ballwechseln war Senden überlegen und setzte sich immer weiter ab.

Auch im dritten Satz spielte der ASV konsequenter und punktete oft durch diagonale Angriffsschläge, gleichzeitig sorgten die vielen Fehler des Essener Teams für ungläubiges Kopfschütteln bei dessen Trainer. Doch am Ende des Satzes kehrten Annahmeprobleme, Missverständnisse und technische Fehler ins ASV-Spiel zurück. Der deutliche Vorsprung reichte dennoch, um ein 25:20 ins Ziel zu retten.

Die weiter auftretenden Probleme führten dann jedoch zum klaren Gewinn des vierten Satzes für die Gäste aus dem Ruhrgebiet . So ging es in den Entscheidungssatz, in dem die Aktionen auf beiden Seiten ungenauer wurden. Der ASV lag nach 3:0-Führung plötzlich 3:6 hinten, kämpfte sich von 5:11 auf 8:11 wieder heran und hatte am Ende etwas Pech bei einem umstrittenen Essener Zuspiel beim Stand von 10:13.

„Ich bin nicht enttäuscht, aber wir hätten auch gewinnen können“, so Yaglioglu. „In Satz zwei und drei haben wir gezeigt, was wir können, aber gegen solche Gegner muss man von Beginn an da sein. So müssen wir mit dem einen Punkt leben. Es ist schade, dass heute so viele Missverständnisse aufgetreten sind, die sonst nicht mal im Training passieren.“

ASV: Altas , Decker, Geschermann, Luther, Micke, Policnik, Schulte-Döinghaus, Stetzkamp, Täger, L. Venghaus, Voosholz.

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