Beachvolleyball: Smart-Beach-Tour
Becker/Schröder setzen ihren Lauf in Hamburg fort – Poniewaz‘ werden Fünfte

Münster -

Wenn es einmal läuft, dann läuft es. So wie bei den Beachern Paul Becker und Jonas Schröder, die nach dem Erfolg in St. Peter-Ording auch den Supercup der Smart-Beach-Tour in Hamburg gewannen. Fünfte Plätze gab es für die Poniewaz-Zwillinge und Jan Romund, Kim Behrens wurde Siebte.

Sonntag, 20.08.2017, 18:08 Uhr

Komm her, mein Freund: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder jubeln über den Turniersieg in Hamburg.
Komm her, mein Freund: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder jubeln über den Turniersieg in Hamburg. Foto: Witters

Der fast schon sensationelle Lauf von Paul Becker und Jonas Schröder auf der Smart-Beach-Tour geht unverdrossen weiter. Zum sechsten Mal in Serie standen die Beachvolleyballer des USC Münster in einem Halbfinale, nach dem Sieg von St. Peter-Ording zum vierten Mal sogar im Endspiel. Und wie zuletzt in dem nordfriesischen Seebad trumpfte das Duo auch beim Supercup im Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum auf und gewann ungeschlagen den zweiten Titel der Saison. „Wir sind mega-happy, das war ein schweres Turnier“, sagte Becker.

Nach seinem verwandelten Matchball flitzte der 27-Jährige wie aufgedreht über den Center Court, eine Menge Adrenalin war da nach dem 18:21, 21:16, 15:13 gegen Tim Holler/Clemens Wickler (TuSa Düsseldorf) noch im Spiel. Das Finale, in das die Münsteraner nicht gut gestartet waren, war das Spiegelbild des Turniers. „Wir haben sicher auch Glück gehabt. Aber wir spielen es einfach auch gut“, sagte Becker und dachte dabei auch an die Drei-Satz-Erfolge über ihre Vereinskollegen Bennet und David Poniewaz oder über Valentin Begemann/Manuel Lohmann.

Auch Romund Fünfter

Ein gutes Turnier spielte auch Jan Romund (BW Aasee), der Benny Nibbrig ersetzte und mit Daniel Wernitz (Düsseldorf) aus der Qualifikation kommend Fünfter wurde – wie die Poniewaz-Zwillinge. „Für uns ist es sehr gut gelaufen, das ist ein cooles Ergebnis. Aber am Ende war der Akku leer“, sagte Romund nach dem abschließenden 12:21, 12:21 gegen Lars Lückemeier (SV Fellbach) und den Düsseldorfer Alexander Walkenhorst. „Um zu gewinnen, hätten wir ein sehr gutes Spiel gebraucht. Das konnte ich nicht mehr liefern“, so Romund.

Nicht unzufrieden war auch Familie Poniewaz mit den Auftritten an der Elbe. Denn zuletzt lief es für die Schützlinge von Trainer Axel Büring nicht wie gewünscht, Rang fünf war Balsam für das angekratzte Selbstvertrauen. „Das war der richtige Schritt. Wir wissen wieder, wie sich gewinnen anfühlt“, sagte Bennet Poniewaz, für den mit seinem Bruder sogar mehr möglich war. Aber die Drei-Satz-Niederlagen gegen Becker/Schröder (13:21, 21:16, 17:19) und die top-gesetzten Hamelner Philipp Bergmann/Yannick Harms (15:21, 21:16, 11:15) kosteten eine bessere Platzierung. „Wenn man zwei Mal knapp im Tiebreak verliert, ist das immer ärgerlich. Aber es geht in die richtige Richtung“, so Bennet Poniewaz.

Dämpfer für Behrens

Einen kleinen Dämpfer nach zuletzt acht Podestplätzen bei nationalen wie internationalen Turnieren gab es in Hamburg für Kim Behrens (USC) mit Anni Schumacher (Dresdner SSV). Bei zwei Siegen bedeuteten das 21:16, 12:21, 12:15 gegen das frühere BWA-Duo Anna Hoja/Stefanie Hüttermann sowie das 12:21, 21:18, 13:15 gegen Sabrina Karnbaum/Natascha Niemczyk (Sonthofen) den siebten Platz. „Damit sind wir nicht glücklich. Aber es gibt halt mal solche Tage“, sagte Behrens, die in dieser bislang so erfolgreichen Saison dennoch selbstbewusst nach Timmendorf reisen darf.

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