Volleyball: Rückkehr
Berg Fidel löst bei Fuchs Heimatgefühle aus

Elf Jahre hat die Lüdinghauserin Sina Fuchs für den USC Münster gespielt. Wie es sich anfühlt, plötzlich auf der anderen Seite des Netzes zu stehen, erzählt die Neu-Wiesbadenerin im WN-Interview.

Montag, 06.11.2017, 20:11 Uhr

Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Sina Fuchs.
Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Sina Fuchs. Foto: pp

Seit 2006 hatte Sina Fuchs beim USC Münster Volleyball gespielt, ehe sie im Sommer zum Bundesligarivalen VC Wiesbaden wechselte. Am Samstag gab’s am Berg Fidel das Wiedersehen für die 25-Jährige Lüdinghauserin, deren Schwester Pia in Diensten des hiesigen Regionalligisten Union steht.

Haben Sie auf Anhieb die richtige Umkleidekabine gefunden?

Fuchs: Ja, ich bin einfach den anderen hinterhergelaufen (lacht). Nein, im Ernst: Die Räumlichkeiten am Berg Fidel sind mir nach so langer Zeit durchaus vertraut.

Haben Sie, trotz der 1:3-Niederlage Ihres neuen Teams, den Abend genossen?

Fuchs: Auf jeden Fall. Es waren viele Bekannte, Freunde und Familienmitglieder in der Halle. Ein bisschen hat sich das angefühlt, wie nach Hause zu kommen.

Spiele zwischen Münster und Wiesbaden gingen früher qua Gesetz über die volle Distanz. Wieso diesmal nicht?

Fuchs: Weil wir zu viele Eigenfehler produziert haben und dadurch in drei von vier Sätzen früh in großen Rückstand geraten sind. Das kann man dann irgendwann nicht mehr umbiegen.

Überrascht Sie, wie stark Münster sich nach dem Aderlass im Sommer präsentiert?

Fuchs: Nein, zum einen kommt der USC über den Zusammenhalt, über die Emotionen. Zum anderen tut die Erfahrung von Mareike Hindriksen und Lisa Thomsen Münster sehr gut.

Nicht dass Sie Ihren Wechsel schon bereuen.

Fuchs: Nein (lacht). Ich denke, dass das genau der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt war. Um woanders eine neue Herausforderung zu suchen. Auch wenn es sportlich noch nicht ganz so rund läuft.

Haben Sie den Besuch zu einer Stippvisite bei den Eltern genutzt?

Fuchs: Ja. Nach der Partie ging’s nach Lüdinghausen, wo ich den ganzen Sonntag verbracht habe. Trotzdem war die Zeit fast zu kurz, um all diese lieben Menschen zu treffen. flo

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