Volleyball: 3. Liga
Dritter Satz ist der Knackpunkt

Tecklenburger Land -

Es war ein guter Start ins neue Jahr für die Drittliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys. Gegen den TSC Gievenbeck gewann die Mannschaft von Trainer Hendrik Rieskamp am Samstagabend in der Halle am Burgweg mit 3:1 und behielt damit alle drei Punkte in Laggenbeck.

Sonntag, 07.01.2018, 19:01 Uhr

Jannik Graw (hinterm Netz) und die Tebu Volleys gewannen am Samstagabend 3:1 gegen den TSC Gievenbeck
Jannik Graw (hinterm Netz) und die Tebu Volleys gewannen am Samstagabend 3:1 gegen den TSC Gievenbeck Foto: Stefan Daviter

Hundertprozentig zufrieden war Rieskamp mit der Leistung seiner Mannschaft allerdings nicht. „Heute abend war der Einäugige unter den Blinden König“, so sein erstes Resümee. Das er aber gleich relativierte: „Das ist nach Weihnachten so.“

Es begann gut für die Tebus. Im ersten Satz zogen sie schnell davon, über 12:7 und 17:9 gewannen sie ihn ganz souverän mit 25:15. „Wir waren vielleicht einen Tick weiter als Gievenbeck “, vermutet Hendrik Rieskamp, dass seine Mannschaft einfach besser aus der Winterpause kam als das Team des ehemaligen USC-Münster-Damen-Coaches Axel Büring.

Und auch um zweiten Durchgang sah es zunächst gut aus für den Gastgeber. Nach anfänglichem 0:2-Rückstand erspielten sich die Tebus einen 14:9-Vorsprung, und auch beim 20:16 sah es noch recht komfortabel aus für die Laggenbecker Volleyballer. Gievenbeck glich aber zum 20:20 aus, ging anschließend in Führung und punktete entscheidend zum 25:23-Satzerfolg. „So etwas wie im zweiten Satz darf nicht passieren“, war Hendrik Rieskamp unzufrieden. „Es fehlte die Aggressivität.“

Knackpunkt des Spiels war dann der dritte Durchgang. Zunächst waren die Tebus noch damit beschäftigt, den zweiten Satz aus den Köpfen zu bekommen. Aber sie zeigten auch Siegeswillen. Zwei Mal machten sie Drei-Punkte-Rückstände wett und punkteten nach 22:23-Rückstand entscheidend zum 25:23-Satzerfolg.

Von diesem Satzverlust erholten sich die Gievenbecker nicht mehr, der vierte Satz war eine mehr als deutliche Angelegenheit für die Tecklenburger Land Volleys. Über 7:2 und 17:7 bauten sie den Vorsprung auf 24:10 aus. Anschließend vergaben sie vier Matchbälle, ehe ein technischer Fehler des TSC Gievenbeck das 25:14 und damit den 3:1-Erfolg der Tebus bedeutete. Letzten Endes war Hendrik Rieskamp mit der Entwicklung des Spiels dann doch zufrieden: „Irgendwann kam auch die Aggressivität zurück. Und Gievenbeck ist ja schließlich keine schlechte Mannschaft.“ Am Samstag steht für die Tebus die Partie bei Bremen 1860 auf dem Programm.

►  Tebu Volleys: Niederdalhoff, Hofschröer, Graw, Frehe, Stroot, Loismann, Boss, Pelle, Zahn, Gartemann, Rötker.

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