Volleyball: Jugend
Drei Teams des BSV Ostbevern bei den Westdeutschen Meisterschaften

Ostbevern -

Mit der U 20, U 18 und U 16 haben sich in diesem Jahr drei Nachwuchsteams des BSV Ostbevern für die Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Diese Geschichte begann beim BSV vor zehn Jahren mit einer goldenen Generation.

Donnerstag, 08.02.2018, 05:02 Uhr

Die U 18 aus Ostbevern mit (hinten v.l.) Hannah Spahn, Amelie Ahmerkamp, Eliza Carneim, Melina Heitkötter, Laura Schlautmann sowie (vorne v.l.) Ann-Kristin Rose, Franka van der Veer, Karen Plogmann, Vittoria Ritt und Jana Rolf.
Die U 18 aus Ostbevern mit (hinten v.l.) Hannah Spahn, Amelie Ahmerkamp, Eliza Carneim, Melina Heitkötter, Laura Schlautmann sowie (vorne v.l.) Ann-Kristin Rose, Franka van der Veer, Karen Plogmann, Vittoria Ritt und Jana Rolf. Foto: BSV Ostbevern

2008 hatte sich zum ersten Mal eine Jugendvolleyballmannschaft des BSV Ostbevern für die Westdeutsche Meisterschaft qualifiziert. „Das war eine Initialzündung“, sagt Abteilungsleiter Dominik Münch . Bei der damaligen F-Jugend (heute U 13) handelte es sich um eine goldene Generation mit Wiebke Silge und Lea Dreckmann. Später kamen Lena Ottens dazu, Sophia Eggenhaus und andere Größen im aktuellen Frauenvolleyball in Ostbevern.

Viele weitere BSV-Teams schafften den Sprung zu den „Westdeutschen“, die U 20 holte 2014 sogar den Titel.

Wir hatten es erhofft, aber nicht erwartet, dass es die drei Mannschaften schaffen.

Dominik Münch

Trotzdem ist es keineswegs Normalität, wenn eine Nachwuchsmannschaft das Ticket für das Landesturnier löst. Drei sind es in diesem Jahr. Mitte April starten die weibliche U 20 in Solingen und die U 16 in Aachen bei der Westdeutschen Meisterschaft. Die U 18 ist bereits am 10./11. März (Samstag/Sonntag) in Wachtberg an der Reihe. Alle drei BSV-Teams hatten sich den Platz am Wochenende in der finalen Quali B gesichert.

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Als Gruppenzweiter weiter

„Wir hatten es erhofft, aber nicht erwartet, dass es die drei Mannschaften schaffen“, sagt Münch. Bei der U 18 sei es besonders vage gewesen. „Die Spielerinnen können nicht so oft zusammen trainieren, weil sie in verschiedenen Frauenmannschaften spielen.“ Die Truppe war nach den 2:0-Siegen gegen den VC Olpe und SV Wachtberg schon durch. Nach dem 1:2 gegen den USC Münster kam die U 18 des BSV als Gruppenzweiter weiter. Die Oberliga-Spielzeit hatten die Ostbevernerinnen auf den ersten Platz beendet.

Die U 20-Volleyballerinnen um Trainerin Hille Dreckmann (NRW-Liga) qualifizierten sich mit zwei Siegen aus drei Partien als Gruppenerste für die „Westdeutschen“. Sie verloren mit 1:2 gegen GW Paderborn, schlugen aber die DJK Südwest Köln und den SV Wachtberg jeweils mit 2:0.

Männlicher Nachwuchs hat es schwer

Die U 16 aus Ostbevern schaffte den Sprung ebenfalls mit zwei Siegen als Gruppenzweiter. Nach den 2:0-Erfolgen gegen Olpe und Wachtberg lieferte sich der BSV-Nachwuchs ein tolles Duell auf hohem Niveau mit dem starken ASV Senden, das 0:2 endete.

Die männliche U 20 des BSV um Trainer Dirk Volke musste bereits im Januar in der Quali A die Segel streichen. Überraschend war das aber nicht. „Wir hatten die Mannschaft in der Oberliga gemeldet, weil es bei den Jungs keine Bezirksliga mehr gibt“, erklärt Münch. „Das ist ein relativ junges Team mit Spielern vom Jahrgang 1999 bis 2005.“ Im männlichen Nachwuchsbereich hat es der Volleyball sehr schwer. Dass der BSV überhaupt noch eine Mannschaft stellt, ist bereits eine Leistung – ganz anders also als bei den erfolgsverwöhnten Mädchen in Ostbevern.

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