Volleyball: 3. Liga
Tecklenburger Land Volleys peilen in Ammerland drei Punkte an

Tecklenburger Land -

Die Drittliga-Volleyballer Tecklenburger Land Volleys erleben eine Woche der Gegensätze. Stand am vergangenen Samstag die knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter, müssen sie am Sonntag (16 Uhr) zum Tabellenletzten. Und der, die VSG Ammerland, ist laut eigener Aussage bereits abgestiegen.

Freitag, 09.02.2018, 16:02 Uhr

Das Hinspiel gewannen die Tebu Volleys mit Jannik Graw mit 3:0 gegen die VSG Ammerland
Das Hinspiel gewannen die Tebu Volleys mit Jannik Graw mit 3:0 gegen die VSG Ammerland Foto: Jan Kappelhoff

Im Fokus stand in dieser Woche Tebu-Coach Hendrik Rieskamp mit seiner überraschend harschen Kritik an der 2:3-Niederlage gegen den Tabellenführer SVG Lüneburg 2. „In der Aufarbeitung war es nicht anders als sonst. Wir haben das ganz normal angesprochen und Einzelgespräche geführt“, so Rieskamp. Die Wahrnehmung außerhalb des Teams war offenkundig eine andere als intern. Turbulent sei das alles nicht gewesen, außerdem hätten sich die erfahrenen Spieler in den Gesprächen schließlich auch über liegen gelassene Punkte geärgert. „Ich habe ja nicht die Leistung kritisiert, sondern nur, dass wir es nicht zu Ende gespielt haben“, so Rieskamp. Was viele im ersten Moment nicht registriert hätten, sei die Tabellensituation gewesen, so Rieskamp. Mit einem Sieg, wäre nach oben noch etwas möglich gewesen.

Am Sonntag wartet das krasse Gegenteil: Die VSG Ammerland ist mit fünf Punkten aus 15 Spielen Letzter der 3. Liga, bis zum rettenden Ufer sind es zwölf Punkte, sieben Partien stehen nur noch aus. Am vergangenen Wochenende schrieben sie auf ihrer Webseite: „Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Bremen 1860 (...) steht der Abstieg der Volleyballer der VSG Ammerland aus der 3. Liga fest – auch wenn ganz kühne Rechenkünstler noch verschwindend geringe theoretische Chancen ermitteln könnten.“

Hendrik Rieskamp glaubt dennoch nicht daran, dass die Tebus die Punkte dort einfach einsacken können. „Das wird ein unangenehmes Spiel. Sie sagen selbst, dass sie abgestiegen sind, sie haben keinen Druck. Das kann auch nur ein taktischer Schachzug des Trainers sein“, so Rieskamp. Was genau er seiner Mannschaft dagegen an die Hand geben will, wusste er am Donnerstag noch nicht. Nur so viel: Die Tebus werden nicht zögerlich agieren, nicht abwarten, sondern Druck machen. Sie sind der Favorit, das wird von ihnen erwartet. Der 3:0-Hinspielsieg dürfte für Sicherheit im Hinterkopf sorgen – die 2:3-Niederlage gegen Lüneburg hingegen Warnung genug sein.

Fehlen werden am Sonntag Thorsten Loismann (berufliche Gründe) und Christian Rötker, hinter Frederic Frehe steht krankheitsbedingt ein Fragezeichen. Sein Debüt im Drittliga-Team könnte Mathias Walke aus der zweiten Mannschaft feiern.

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