Beach-Volleyball: Erfolgs-Duo
Typische Handbewegung – Tillmann bejubelt einen Sieg nach dem nächsten

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Es ist das Comeback des Jahres: Seit die Sendenerin Cinja Tillmann und Teresa Mersmann (Münster) wieder zusammengefunden haben, eilt das Duo von Erfolg zu Erfolg. Wer die beiden in diesem Jahr überhaupt noch stoppen soll, wollte WN-Redaktionsmitglied Florian Levenig von der 27-Jährigen wissen.

Donnerstag, 02.08.2018, 19:44 Uhr

Kommen aus dem Jubeln gar nicht mehr raus: Cinja Tillmann (r.) und Teresa Mersmann, hier nach dem Sieg in Baden/Österreich.
Kommen aus dem Jubeln gar nicht mehr raus: Cinja Tillmann (r.) und Teresa Mersmann, hier nach dem Sieg in Baden/Österreich. Foto: CEV

Eigentlich wollten wir vorab schon mal zum siebten Sieg in Folge an Münsters Hafen gratulieren. Ihnen kann ja gerade eh niemand das Wasser reichen.

Tillmann : Geht leider nicht (lacht). Wir haben das Turnier kurzfristig abgesagt. Natürlich wären wir liebend gern vor der Haustüre gestartet, nutzen das freie Wochenende aber, um mal durchzuschnaufen und kleinere Wehwehchen auszukurieren.

Hoffentlich nichts Schlimmes . . .

Tillmann: Nein, eher eine Vorsichtsmaßnahme. Ich bin ein bisschen verschnupft, weil die Japaner die Klimaanlagen immer so krass aufdrehen. Außerdem zwickt die Schulter ein wenig. In einer Woche bin ich garantiert wieder hergestellt.

Haben Sie zu Saisonbeginn in Ihren kühnsten Träumen mit dieser Erfolgsserie gerechnet?

Tillmann: Überhaupt nicht. Teresa und ich sind genauso überrascht wie alle anderen.

Haben Sie trotzdem eine ungefähre Ahnung, wieso es so bombig läuft?

Tillmann: Vielleicht deshalb, weil wir uns keinen Druck machen und tatsächlich von Spiel zu Spiel schauen. Klingt banal, ist aber so.

Sie haben bei der Techniker-Tour in Münster Chantal Laboureur/Julia Sude geschlagen, die wenig später Weltranglistenerste wurden. Haben die Bundestrainer sich schon bei Ihnen gemeldet?

Tillmann: Nein, und das wird auch nicht passieren. Nur weil wir Chantal und Julia ein Mal geschlagen haben, melden wir keine Ansprüche an. Das wäre auch reichlich anmaßend. Die beiden jetten jede Woche um die Welt, das ist der pure Stress. Wir waren zuletzt auch deshalb so erfolgreich, weil wir – mit Ausnahme von Tokio – nur Wettbewerbe im deutschsprachigen Raum bestritten haben.

Was steht noch an in diesem Sommer?

Tillmann: Das letzte reguläre Turnier der Techniker-Tour nächste Woche in Zinnowitz. Und natürlich die DM Ende des Monats in Timmendorfer Strand.

. . . wo Mersmann und Sie in jungen Jahren sensationell Dritte wurden. Wer soll Ihnen die neuerliche Medaille überhaupt streitig machen?

Tillmann: Noch mal: Uns interessiert nur der jeweils nächste Gegner. Überhaupt noch mal vor dieser Wahnsinnskulisse antreten zu dürfen, ist ein echter Traum.

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