Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden gegen RC Sorpesee zu oft neben der Spur

Senden -

Nicht gut zu sprechen auf den Schiedsrichter war Suha Yaglioglu, Trainer des ASV Senden, nach dem Heimspiel gegen den RC Sorpesee. Dass der ASV weiter auf den ersten Sieg in eigener Halle wartet, lag aber in erster Linie an den Sendenerinnen selbst.

Sonntag, 28.10.2018, 12:45 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.10.2018, 12:45 Uhr
Die ASV-Spielerinnen Doreen Luther (3) und Viktoria Micke reklamieren eine Netzberührung des Gegners. Doch alles Reklamieren hilft nichts.
Die ASV-Spielerinnen Doreen Luther (3) und Viktoria Micke reklamieren eine Netzberührung des Gegners. Doch alles Reklamieren hilft nichts. Foto: Christian Besse

Nicht gut zu sprechen auf den Schiedsrichter war Suha Yaglioglu , Trainer der Sendener Volleyballerinnen, nach dem Heimspiel gegen den RC Sorpesee am Samstagabend. Nicht nur, dass der Unparteiische mehrere Netzberührungen während der gesamten Partie übersehen hatte – auch dass beim Stand von 11:14 im fünften Satz der anschließende Ballwechsel zugunsten der Sendenerinnen hätte gewertet werden müssen, hatte der Schiri nicht gelten lassen – das war das bittere Ende in diesem Match für den Gastgeber.

Dass der ASV das Drittliga-Match mit 2:3 (25:19, 22:25, 16:25, 25:22, 11:15) verlor und damit weiter auf den ersten Sieg in eigener Halle wartet, lag aber nicht in erster Linie am Neutralen, sondern an den Sendenerinnen selbst. Vor allem im zweiten und dritten Satz spielten sie teilweise weit unter ihrem Niveau und hatten große Schwierigkeiten vor allem bei Annahme und Abwehr.

Stamm-Libera Merve Altas saß zwar auf der Bank, konnte aber nicht eingreifen, weil ihr die Weisheitszähne gezogen worden waren. Zusätzlich gehandicapt waren die Sendenerinnen dadurch, dass Chiara Claassen durch ihre Daumenverletzung und Leonie Hoffmann mit Schulterproblemen nicht an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehen konnten. Dennoch, so Yaglioglu, hätten seine Spielerinnen sich in diesen beiden Durchgängen besser präsentieren müssen. Dabei sei der Gast aus dem Sauerland an diesem Abend selbst alles andere als gut gewesen. „Drei Punkte hätten wir locker mitnehmen können.“

Dass es am Ende nur einer wurde, hatte vor allem damit zu tun, dass Sorpesee viel konstanter spielte als der ASV, der sich immer wieder Einbrüche erlaubte. Vor allem Anfang des zweiten Satzes, als bei den Gastgeberinnen nach souverän gewonnenem ersten Durchgang plötzlich nichts mehr passte und auch keine Abstimmung auf dem Platz zu erkennen war. Der frühe 1:6-Rückstand erwies sich am Ende als zu groß.

Erst Ende des dritten Satzes bekam Senden die Kurve. Sie mussten zwar auch den 1:2-Satzrückstand hinnehmen, nahmen den wiedergefundenen Lauf aber in den vierten Durchgang mit und gewannen ihn. Im Tiebreak führten sie mit 7:5 – dann zog der RCS vorbei.

ASV: Claassen, Hoffmann, Kirchhoff, Laubrock, Lethaus, Lichte, Luther, Micke, Peci, Venghaus.

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