Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen gegen TV Hörde: Favorit hat längeren Atem

Lüdinghausen -

Trainerin Brinkmann schaut positiv in die Zukunft. Daran konnte auch das 0:3 von Regionalligist Union Lüdinghausen gegen den TV Hörde nicht rütteln. In der Tat spielte Union oft auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Leider zeigte sich auch diesmal wieder das größte Manko der Schwarz-Roten.

Sonntag, 25.11.2018, 13:05 Uhr aktualisiert: 25.11.2018, 20:08 Uhr
Alles Strecken ist vergeblich: Die Unionistinnen (v.l.) Antonia Lütkenhaus, Hannah Regenbogen und Pia Fuchs müssen den Ball ziehen lassen.
Alles Strecken ist vergeblich: Die Unionistinnen (v.l.) Antonia Lütkenhaus, Hannah Regenbogen und Pia Fuchs müssen den Ball ziehen lassen. Foto: Christian Besse

Danuta Brinkmann schaute nach dem Heimspiel gegen den TV Hörde positiv in die Zukunft. „Die erste Saisonhälfte ist zum Lernen, die zweite zum Punkten“, meinte die Volleyballtrainerin von Union Lüdinghausen nach dem 0:3 (22:25, 22:25, 20:25) am Samstagabend gegen den TV Hörde. Die klare Heimniederlage gegen den Regionalliga-Zweiten war keine allzu große Überraschung. Angetan war Brinkmann von Kampfgeist und Spielweise ihrer Frauen. Der Gegner war, wie zuvor schon der SC Paderborn, einfach zu stark gewesen.

In der Tat spielten die Gastgeberinnen in der Antoniushalle in vielen Phasen auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Den ersten Satz hätte die Brinkmann-Sechs sogar für sich entscheiden können. Sie begann stark, ging mit 3:0 und 8:4 in Führung. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste (14:14) hielten die Nerven der jungen Union-Spielerinnen. Sie legten noch einmal drei Punkte vor. Dann jedoch zeigte sich wieder das größte Manko der Schwarz-Roten: die Nervenschwäche mit Beginn der Endphase. Die Routine der Hörderinnen setzte sich durch – 0:1.

Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste. Nach einer kleinen Aufschlagserie von Rieke Kaiser lag Union mit 6:2 vorne. Doch der TV wendete das Blatt zügig. Nicht zuletzt durch die starke Marieke Schwarz im Außenangriff kratzte Union zwar mehrfach am Ausgleich, aber Hörde ließ sich auch gegen sich heftig wehrende Lüdinghauserinnen den zweiten Satzpunkt nicht mehr nehmen.

Anfang des dritten Durchgangs spielte der Favorit fast schon wie im Rausch. 5:12 lag Union zurück. Diese kam zwar noch auf vier Punkte heran (13:17, 15:19, 18:22). Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

Union: Allzeit, Angenendt, Beuers, Fuchs, L. Kaiser, R. Kaiser, Lütkenhaus, Nagel, Regenbogen, Ruwe, Schröder, Schwarz.

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