Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden empfängt BSV Ostbevern: Diesmal soll es anders laufen

Senden -

Mit drei Siegen ließen die Volleyballerinnen des ASV Senden das Sportjahr 2018 ausklingen. Mit einem Heimerfolg wollen sie nun das Sportjahr 2019 begrüßen. Gast ist der Tabellenzweite BSV Ostbevern – mit dem der ASV noch eine Rechnung offen hat.

Freitag, 11.01.2019, 11:00 Uhr
Nach drei Siegen in Folge wollen die ASV-Spielerinnen – hier Ruth Lichte (v.l.), Viktoria Micke, Leonie Hoffmann, Felicitas Täger und Doreen Luther – auch mit einem Erfolg ins neue Jahr starten.
Nach drei Siegen in Folge wollen die ASV-Spielerinnen – hier Ruth Lichte (v.l.), Viktoria Micke, Leonie Hoffmann, Felicitas Täger und Doreen Luther – auch mit einem Erfolg ins neue Jahr starten. Foto: Christian Besse

Besser hätte das Jahr 2018 für die Volleyballerinnen des ASV Senden kaum auslaufen können – mit drei Siegen am Stück kletterte die bis dahin nicht gerade vom Erfolg verwöhnte Sechs von Suha Yaglioglu auf Platz neun der Drittliga-Tabelle.

Daran wollen die ASV-Frauen im ersten Spiel des Jahres 2019 am Samstag um 19 Uhr in eigener Halle anknüpfen. Dabei erwarten sie mit dem BSV Ostbevern den Tabellenzweiten zum Regionalderby. „Ich spiele gern gegen Ostbevern“, sagt ASV-Trainer Yaglioglu. „Das ist eine sympathische Mannschaft, und Dominik (Münch, d. Red.) ein guter Trainer, der auch eine sehr gute Jugendarbeit macht.“

An Respekt und Sympathie hat sich auch nach dem Hinspiel in der Beverhalle nichts geändert. Mit 3:1 besiegte der Gastgeber die Sendenerinnen am zweiten Spieltag auch nach den Satzergebnissen deutlich. „Wir hatten damals Personalprobleme“ erinnert sich Yaglioglu. „Unsere Jugendlichen waren noch nicht spielberechtigt, dazu waren Spielerinnen verletzt oder krank.“

Ich spiele gern gegen Ostbevern.

ASV-Trainer Suha Yaglioglu

Zum Wiedersehen in der Neuen Halle des Sendener Sportparks seien die Karten neu gemischt. Die Spielerinnen aus der zweiten und dritten ASV-Mannschaft dürfen auflaufen, und auch der Stammkader ist voraussichtlich komplett. Nach aktuellem Stand definitiv nicht dabei ist nur Nachwuchsspielerin Mia Kirchhoff, die mit der U 16-Nationalmannschaft beim Wevza-Turnier in Frankreich aufschlägt.

In der Außenseiterrolle befinde sich sein Team trotz des großen Abstands in der Tabelle definitiv nicht, betont der Sendener Coach. „Die Ostbevernerinnen können auch verlieren“, meint Yaglioglu und verweist auf die überraschende 1:3-Niederlage des BSV beim TV Cloppenburg. Der ASV selbst siegte in Cloppenburg mit 3:1. Und außer Liga-Dominator USC Münster 2 gebe es in dieser Spielklasse keinen wirklichen Favoriten.

Die heimischen und die BSV-Fans dürften sich demnach also, wie schon bei den beiden letzten Heimspielen gegen Lintorf und Olympia Münster (beide 3:2 für Senden, d. Red.), auf ein Spiel auf Augenhöhe freuen. Zumal es für beide Teams um etwas geht: Gastgeber ASV kämpft gegen den Abstieg, Ostbevern um den Verbleib auf Platz zwei – sollte der USC 2 etwa aus finanziellen Gründen am Saisonende auf den Aufstieg verzichten, darf der Vizemeister 2019/20 in der 2. Liga aufschlagen.

Ex-Unionistin Maren Flachmeier steht am Samstag nicht auf dem Parkett der Sendener Neuen Halle. Die Lüdinghauserin, inzwischen für Ostbevern am Ball, hat sich vor dem Jahreswechsel eine Fingerverletzung zugezogen und fällt aus.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6310898?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F194%2F
Schausteller halten am Sommersend fest
Kinderfreundliche Angebote stehen im Mittelpunkt des Sends. Im Sommer soll zusätzlich ein Mitmachzirkus kommen.
Nachrichten-Ticker