Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden gegen TV Eiche Horn Bremen: Am Ende fluppt es

Senden -

Probleme in Annahme und Abwehr hatten den ASV Senden gegen Ostbevern mindestens einen Punkt gekostet. Zu Beginn der Partie gegen den TV Eiche Horn Bremen traten wieder Defizite in der Defensive auf. Doch das war erst der Anfang . . .

Sonntag, 20.01.2019, 12:55 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 14:58 Uhr
Chiara Claassen (l.) und Emira Peci blocken gegen Bremens Kapitänin Ina Schulze.
Chiara Claassen (l.) und Emira Peci blocken gegen Bremens Kapitänin Ina Schulze. Foto: Christian Besse

„Das war nötig“, war Volleyballtrainer Suha Yaglioglu am Samstagabend erleichtert. Soeben hatten die Drittliga-Frauen des ASV Senden in eigener Halle den TV Eiche Horn Bremen mit 3:0 (25:23, 25:23, 25:19) besiegt. Es war der erste Sieg des ASV im Jahr 2019, nachdem er noch am Wochenende zuvor gegen den BSV Ostbevern mit 1:3 verloren hatte. Und: Es war der erste Heimsieg der Sendenerinnen in dieser Saison ohne Satzverlust. Umso größer war der Jubel der Spielerinnen und ihrer Anhänger. Einen idealen Einstand feierte damit auch Pia Schulte-Döinghaus – die 21-Jährige ist nach zwei Jahren beim Zweitligisten VC Stralsund zum ASV zurückgekehrt, weil sie in Münster eine Ausbildung begonnen hat.

Dabei hatte es anfangs gar nicht nach einem so klaren Sieg der Gastgeberinnen ausgesehen. Zu Beginn machten dem ASV genau das zu schaffen, was ihm schon mindestens einen Punkt gegen Ostbevern gekostet hatte: Probleme in Annahme und Abwehr. Mit 3:7 und 5:10 lag Senden im ersten Satz zurück. Beim Stand von 16:19 startete die eingewechselte Carla Geschermann eine Aufschlagserie von sechs Punkten. Bremen glich noch zum 22:22 aus, doch am Ende ließ sich der ASV die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Der zweite Durchgang war bis zum 17:17 völlig ausgeglichen, dann legten die Bremerinnen drei Punkte vor. Yaglioglu nahm eine Auszeit, die offensichtlich wirkte. Der ASV glich aus, ging in Führung, und Chiara Claassen sorgte mit einem Schmetterball für die 2:0-Satzführung.

Und nun fluppte es beim Gastgeber. Alle Mannschaftsteile fügten sich ineinander, auch von Problemen in der Defensive war nichts mehr zu spüren. In Durchgang drei zogen die Sendenerinnen auf 10:6, 16:11 und 20:14 davon. Mit Kampfgeist und Nervenstärke hielten sie den TV auf Distanz – man hatte bei aller Gegenwehr der Hanseaten nie das Gefühl, dass sie das Spiel noch drehen könnten. „Am Ende haben wir nur noch wenige Fehler gemacht und Bremen nicht mehr ins Spiel kommen lassen“, bilanzierte Yaglioglu. So könne es weitergehen. Am Samstag kommt BW Aasee in die Neue Halle.

ASV: Altas, Claassen, Geschermann, Hoffmann, Lichte, Luther, Micke, Peci, Schulte-Döinghaus.

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