Volleyball: 3. Liga Frauen
BW Aasee verliert 1:3 gegen Essen und bleibt knietief im Abstiegskampf

Münster -

Eine Menge investiert, stark gekämpft – doch am Ende ohne Punkte. Die Volleyballerinnen von BW Aasee verlangten zumindest über drei Sätze dem VC Allbau Essen alles ab, verloren aber letztlich mit 1:3 und bleiben damit weiter in Abstiegsgefahr.

Sonntag, 03.02.2019, 20:02 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 20:26 Uhr
Mächtig gestreckt, am Ende aber dennoch verloren: Patricia Lohmölder (Nr. 9) und BW Aasee hatten in eigenen Halle das Nachsehen.
Mächtig gestreckt, am Ende aber dennoch verloren: Patricia Lohmölder (Nr. 9) und BW Aasee hatten in eigenen Halle das Nachsehen. Foto: Peter Leßmann

Die Volleyballerinnen von Blau-Weiß Aasee stecken weiter knietief im Drittliga-Abstiegskampf. Gegen den VC Allbau Essen setzte es in der 3. Liga eine 1:3 (23:25; 25:27; 25:20; 12:25)-Niederlage. Dennoch sieht Aasee-Coach Kai Annacker die zuletzt ansteigende Formkurve – in den vergangenen vier Partien konnten fünf Punkte gesammelt werden – nicht in Gefahr: „Wir haben uns gegen eines der stärksten Teams der Liga gut präsentiert und zumindest in drei Sätzen mitgehalten.“

In der Tat zeigte sich schon im ersten Satz, dass die Gäste kein leichtes Spiel haben würden. In einem sehr umkämpften Abschnitt hatten die Hausherrinnen sogar lange Zeit ein leichtes Oberwasser, so konnten sie mit bis zu drei Punkten (19:16) in Führung gehen, mussten sich letztendlich aber mit 23:25 geschlagen geben. „Unsere Annahme funktioniert nicht immer einwandfrei“, kommentierte Annacker die Leistung.

Der zweite Satz begann mit einer kalten Dusche für die Gastgeberinnen. Schnell lagen sie mit 0:5 zurück. Doch nach der ersten Auszeit gelang es ihnen, den Satz noch einmal spannend zu gestalten und sich verdient bis zu einem 15:14 heranzukämpfen. Daraufhin entwickelte sich ein weiterer knapper Satz. Doch auch in diesem Satz behielten die Gäste die Oberhand. Dieses Mal entschied Essen den Satz hauchdünn mit 27:25 für sich. Bemerkenswert: Die ersten Satzbälle konnte Blau-Weiß Aasee bei einem Zwischenstand von 22:24 abwehren und sogar mit 25:24 in Führung gehen, für den Ausgleich reichte es allerdings nicht.

Der dritte Durchgang begann ähnlich wie der vorherige. Mit 1:5 hing Aasee hinterher. „Wir haben uns mit den Aufschlagserien der Gegner sehr schwer getan“, so An­nacker. Doch erneut drehten die Spielerinnen nach einer Auszeit auf. Schnell konnte das Spiel auf 8:5 gedreht werden. Zwar kämpften die Gäste weiter, am Ende verdienten sich die Hausdamen trotzdem mit einem 25:20 den Anschluss.

Dennoch war dieser nicht der Startschuss zur erhofften Aufholjagd. Im letzten Satz schienen den Blau-Weißen die Kräfte zu versagen. Mit 12:25 war dies der deutlichste Durchgang und sicherte so den Gästen durchaus verdient drei Punkte.

In zwei Wochen wartet mit dem zweitplatzierten BSV Ostbevern ein echter Brocken auf den weiterhin stark abstiegsbedrohten Blau-Weiß Aasee.

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