Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden empfängt MTV Hildesheim: Der Start einer neuen Serie?

Senden -

Mit dem Hinspiel beim MTV Hildesheim begann für den ASV Senden eine kleine Erfolgsserie. Nun sehen sich beide Mannschaften wieder. Der ASV hofft auf das gleiche Ergebnis – und eine neue Serie. Die haben die Gastgeberinnen bitter nötig.

Freitag, 15.02.2019, 11:30 Uhr
Schwört sein Team auf den zweiten Sieg gegen Hildesheim ein: ASV-Trainer Suha Yaglioglu mit (v.l.) Felice-Lyn Lethaus, Chiara Claasen, Emira Peci und Leonie Hoffmann.
Schwört sein Team auf den zweiten Sieg gegen Hildesheim ein: ASV-Trainer Suha Yaglioglu mit (v.l.) Felice-Lyn Lethaus, Chiara Claasen, Emira Peci und Leonie Hoffmann. Foto: Christian Besse

An den 20. Oktober 2018 erinnern sich Trainer Suha Yaglioglu und die Volleyballerinnen des ASV Senden sehr gerne. An diesem Samstagnachmittag siegten sie beim Drittliga-Konkurrenten MTV Hildesheim mit 3:0. Für die schlecht in die Saison gestarteten Sendenerinnen war es der erste Sieg in der aktuellen Spielzeit. „Die Partie haben wir vor allem wegen der besseren Aufschläge gewonnen“, erinnert sich Yaglioglu. „Das war für uns der Beginn einer Serie.“

An diesem Samstag um 19 Uhr sehen sich die beiden Teams in der Sendener Neuen Halle wieder, – und es käme dem ASV mehr als gelegen, wenn ein zweiter Sieg gegen den MTV erneut eine Serie einläuten würde. Eine solche hat die Yaglioglu-Sechs bitter nötig. Sie kämpft gegen den Abstieg, hat die letzten beiden Spiele gegen BW Aasee und bei Emlichheim 2 ohne Punktgewinn verloren. Für Hildesheim lief es zuletzt deutlich besser, vor zwei Wochen brachten die Niedersachsen Ligaprimus USC Münster 2 die erste Niederlage bei. Aber, so relativiert ASV-Coach Yaglioglu: „Das hat mich nicht überrascht. Die älteren USC-Spielerinnen fahren zu den Auswärtsspielen in der Regel nicht mit.“ Der Sendener Coach sieht sein Team am Samstag in der Favoritenrolle – wegen des klaren Hinspielsieges und wegen des Heimvorteils.

Bei der Partie in Hildesheim war eine MTV-Spielerin nicht dabei: Cinja Tillmann, die lange für ihren Heimatverein Senden aufschlug und ihn vor neun Jahren Richtung USC Münster verließ. Zuletzt machte sie vor allem als Beachvolleyballerin Furore, spielt aber nach wie vor auch in der Halle – aktuell für Hildesheim. Ist sie am Samstag mit dabei, wäre das ihr erster Einsatz gegen ihren langjährigen Verein und ihren Ex-Trainer Yaglioglu.

„Cinja freut sich sicherlich mehr als wir, wenn sie gegen uns spielen kann“, sagt dieser. Eine Bemerkung, die sich auf das rein Sportliche, nicht auf das Menschliche bezieht. „Sie war eine meiner Lieblingsspielerinnen“, erinnert sich Yaglioglu an die in Senden aufgewachsene Tillmann.

Am Samstag definitiv nicht auf dem Parkett stehen wird ASV-Akteurin Mia Kirchhoff. Die Jugendnationalspielerin ist noch verletzt. Ansonsten ist der Sendener Kader voraussichtlich komplett.

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