Volleyball: 3. Liga
Tebus verpassen beim 3:1 gegen TSC Gievenbeck möglichen Dreisatzsieg

Tecklenburger Land -

Mit 3:1 besiegten die Drittliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys den TSC Gievenbeck aus Münster. 80 Minuten war die Gesamtspieldauer. Dabei verpassten die Tebus knapp einen Dreisatz-Sieg.

Sonntag, 03.03.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 16:54 Uhr
Die Tebus, hier im Doppelblock mit Ole Niederdalhoff (links) und Patrick Hofschröer, besiegten Gievenbeck 3:1.
Die Tebus, hier im Doppelblock mit Ole Niederdalhoff (links) und Patrick Hofschröer, besiegten Gievenbeck 3:1. Foto: Josef Gaida

„Man darf gegen Gievenbeck niemals Zweifel aufkommen lassen. Wir müssen zeigen, wer der Herr im Haus ist.“, lag Mathias Rusche , der Trainer des Volleyball-Drittligisten Tecklenburger Land Volleys, vor der Partie gegen den TSC Gievenbeck genau richtig. Seine Mannschaft gewann auch den zweiten Vergleich mit dem TSC Gievenbeck. Diesmal musste sie aber einen Satz abgeben, weil sie da eben nicht zeigte, wer der Herr im Haus ist.

Im Auftaktsatz ging die taktische Marschroute voll auf. Das Spielgeschehen bestimmte der Gastgeber, der sein variables Angriffsspiel aufzog. Schon beim Stand von 8:5 für die Tebus nahm Gästecoach Axel Büring seine erste Auszeit. Es änderte sich aber nur wenig. Die Tebus setzten sich auf 14:6 ab. Anschließend ließen die Tebus im Aufschlagspiel etwas nach. Über 18:10 und 22:12 punktete der Tabellendritte zum 25:14-Satzgewinn bei einer Satzdauer von nur sechzehn Minuten.

Im zweiten Satz versäumten es die Tebus, weiterhin druckvoll aufzuschlagen. Der Gast nahm das dankend an. Der TSC spielte jetzt risikoreich im Angriff und ließ die Spieler um Trainer Mathias Rusche nicht immer gut aussehen. Die Gäste führten zunächst, die Tebus glichen zum 10:10. Anschließend führten wieder die Gäste, beim Stand von 18:15 nahm Tebu-Trainer Rusche eine Auszeit. Doch die Tebus liefen weiterhin dem Rückstand hinterher, hatten mit 21:25 das Nachsehen.

Auch im dritten Satz gab es Durchhänger im Tebu-Spiel, die aber nur von kurzer Dauer waren. 11:8 führten die Tebus, als Zuspieler Sebastian Gartemann mit seinem starken Aufschlagspiel die Führung auf 15:8 ausbaute. Die Gäste 21:19. In der Schlussphase wirkte der Gastgeber dann aber bei jeder Aktion höchst konzentriert, ließ keinen Gästepunkt mehr zu. Bei einer Satzdauer von 22 Minuten hieß es am Ende 25:19.

Im vierten Satz setzten die Tebus die Akzente. Viel Widerstand der Gäste war nicht mehr spürbar. Über 6:3, 10:4, 18:11 und 20:13 waren die Tebus mit 25:17 erfolgreich.

Trainer Mathias Rusche war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Unser Aufschlag war das ausschlaggebende Element.“, lobte der Tebu-Coach. „Die Tebus waren schon die bessere Mannschaft. Sie haben wenig Fehler gemacht.“, sprach auch Gäste-Coach Axel Büring von einem verdienten Sieg des Tabellendritten.

Aus der vielleicht an diesem Wochenende erhofften Schützenhilfe für die Tebus durch die Solingen Volleys wurde allerdings nichts. Der Tabellenzweite TuS Mohndorf siegte mit 3:1. Der TuShat bei vier noch ausstehenden Spieltagen weiterhin sieben Punkte Vorsprung.

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