Volleyball: 3. Liga Frauen
Heimspiel gegen Cloppenburg: Ein bitterer Abend für den ASV Senden

Senden -

Ist das bitter: Drei ganz wichtige Punkte hätte der ASV Senden im Kampf um den Klassenerhalt machen können. Am Ende wurde nur einer draus. Vielleicht wäre die Heimpartie gegen den TV Cloppenburg anders verlaufen, hätten sich die ASV-Spielerinnen im zweiten Satz nicht so gehen lassen.

Sonntag, 10.03.2019, 14:20 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 19:52 Uhr
Chiara Claassen (M.) und Leonie Hoffmann blocken gegen TV-Spielerin Nele Bödecker.
Chiara Claassen (M.) und Leonie Hoffmann blocken gegen TV-Spielerin Nele Bödecker. Foto: Christian Besse

Eine ganz bittere Niederlage mussten die Volleyballerinnen des ASV Senden am Samstagabend hinnehmen. In eigener Halle unterlagen sie dem TV Cloppenburg mit 2:3 (25:18, 16:25, 25:23, 23:25, 16:18). Bitter vor allem deshalb, weil der ASV gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenherhalt verlor und dabei zwei Matchbälle vergeigte. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg hätten die Sendenerinnen ihren Vorsprung auf den TV auf fünf Punkte ausbauen können. Nun ist er auf einen Zähler geschmolzen.

Dabei standen die Chancen auf einen klaren Sieg gar nicht so schlecht. Die Gastgeberinnen lagen im ersten Durchgang von Beginn an in Führung und brachten ihn am Ende souverän nach Hause. Vielleicht doch zu souverän – denn im zweiten Satz spielte plötzlich nur noch der TV, während auf Sendener Seite nichts mehr lief. „Nach dem ersten Satz waren wir hochnäsig, und das hat den Gegner motiviert“, sollte sich ASV-Trainer Suha Yaglioglu noch nach Spielende ärgern.

Im dritten Durchgang war seine Sechs dann wieder da. Zwar lag sie nach ausgeglichenem Beginn mit 8:14 zurück, doch zwei Aufschlagserie von Chiara Claassen und Pia Schulte-Döinghaus brachten die Wende – der ASV lag mit 2:1 Sätzen vorne. Nun hätte er den Sack mit drei Punkten zumachen können, doch trotz einer 18:15-Führung ging der vierte Durchgang flöten. Es ging in den Tiebreak.

Und der entwickelte sich zum Drama. Der ASV lag mit 13:11 vorne, wehrte beim Stand von 13:14 einen Matchball ab, konnte dann zwei eigene nicht nutzen und stand kurz darauf mit (fast) leeren Händen da. „Wir müssen mit dem einen Punkt zufrieden sein“, so das Fazit von Yaglioglu.

ASV: Altas, Claassen, Hoffmann, Kirchhoff, Laubrock, Lethaus, Lichte, Luther, Peci, Schulte-Döinghaus, Venghaus.

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