Volleyball: 3. Liga Frauen
USC-Zweite feiert, Aasee zittert, VCO beendet gute Saison

Münster -

Es war ein besonderes Wochenende für Münsters Drittliga-Volleyballerinnen. Der USC Münster II feierte die Meisterschaft, BW Aasee holte Sieg und Niederlage im Abstiegskampf – und der VC Olympia beendete seine gute Saison mit zwei Lokalderbys.

Sonntag, 10.03.2019, 20:30 Uhr
So jubelte die USC-Zweite. 
So jubelte die USC-Zweite.  Foto: fotoideen.com

Die Dominanz war erdrückend, am Sonntagabend schlug sie in der Tabelle vollends durch. Ja, die zweite Mannschaft des USC Münster ist Meister. Primus der 3. Liga, doch eins höher geht es nicht: Auf einen Platz in der 2. Bundesliga verzichtet der Club aus wirtschaftlichen Gründen. Der Präsidiumsbeschluss dazu wurde schon vor geraumer Zeit getroffen.

Von bislang absolvierten 20 Partien haben die Unabhängigen 19 gewonnen. An diesem Wochenende wurde zunächst der Tabellendritte Fortuna Bonn 3:1 (25:19, 25:20, 21:25, 25:22) besiegt und gut 24 Stunden später dann der VC Olympia Münster mit dem gleichen Resultat (25:21, 25:22, 22:25, 25:22). 14 Punkte Vorsprung hat der USC nunmehr im Klassement.

Die Überlegenheit speist sich vor allem aus Routine. Trainer Axel Büring und ein halbes Dutzend seiner Schützlinge verfügen mindestens über einschlägige Bundesliga-Erfahrung. Manche haben sich früher sogar international gemessen.

Die Talente des VC Olympia, angesiedelt am Bundesstützpunkt, haben ihre Karrieren noch vor sich. Mit dem Derby beim USC endete ihre Saison. Sie war gut und vielversprechend. Selbst dem Meister forderten sie einiges ab. Wenn Trainer Christian Wolf Ende Juli den Standort mit noch unbekanntem Ziel verlässt, vererbt er seinem Nachfolger ein bestelltes Feld.

Die Qualität des VC Olympia musste am Samstag bereits Blau-Weiß Aasee anerkennen. Die Schützlinge von Trainer Kai Annacker verloren das andere Stadtderby 1:3 (25:22, 20:25, 10:25, 20:25). „Und das völlig zu Recht“, sagte der Coach. „Wir hatten das Pech, Olympia so spät in der Saison zu bekommen. Die Mannschaft hat große Fortschritte gemacht, ich bin beeindruckt“, meinte Annacker. Am Sonntag hatte dann aber auch Aasee Grund zur Freude. Gegen Schlusslicht VfL Lintorf zeigten die Münsteranerinnen eine tadellose Leistung und siegten ungefährdet 3:0 (25:19, 25:20, 25:15). „Das war souverän und für uns natürlich sehr wichtig.“ Mit dem Sieg verteidigte Aasee den Platz direkt vor der Abstiegszone. Allerdings sitzen Senden und Cloppenburg den Blau-Weißen im Nacken. Annacker: „Wir müssen weiter punkten, um die Klasse zu halten.“

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