Volleyball: 3. Liga West
ASV Senden mit dem letzten Aufgebot zu den SSF Fortuna Bonn

Senden -

Der ASV Senden ist nach der Heimniederlage am Vorwochenende gegen Cloppenburg auf einen Abstiegsplatz gepurzelt. Und noch etwas anderes treibt Coach Suha Yaglioglu vor dem Auswärtsspiel am Samstag in Bonn um.

Donnerstag, 14.03.2019, 19:33 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 20:00 Uhr
Stehen beim Tabellenvierten SSF Fortuna Bonn vor einer kaum lösbaren Aufgabe: die ASV-Volleyballerinnen und Coach Suha Yaglioglu.
Stehen beim Tabellenvierten SSF Fortuna Bonn vor einer kaum lösbaren Aufgabe: die ASV-Volleyballerinnen und Coach Suha Yaglioglu. Foto: chrb

Für ein funktionierendes Volleyballteam braucht es sechs Spielerinnen. Plus Libera. Mindestens. Suha Yaglioglu, Coach des Drittligisten ASV Senden , hatte zuletzt sechs halbwegs gesunde Damen beim Training – zwei Libera eingeschlossen. Eindeutig zu wenige, um im Abstiegskampf zu bestehen. Weil der Cheftrainer aber in all den Jahren gelernt hat, die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen, klagt er vor dem so wichtigen Auswärtsspiel am Samstagabend, 19 Uhr, bei den SSF Fortuna Bonn nicht etwa über die extreme Personalnot, sondern versucht – wie immer – das Beste aus der schier aussichtslosen Situation zu machen.

ASV-Trio in Schwelm

„Es hilft ja nichts, groß zu jammern“, weiß Yaglioglu. Wo solle auf die Schnelle Ersatz her? Aus der A-Jugend nicht, so viel steht fest. Im Gegenteil: Weil die U 18 des ASV in Schwelm an den Westdeutschen Meisterschaften teilnimmt, muss der Coach sogar drei junge Frauen aus dem Kader der Ersten – Lea Venghaus, Mia Kirchhoff und Carla Geschermann – abstellen. Das letzte Häuflein Aufrechter sei zusätzlich geschwächt, da zuletzt die Grippe im Sportpark umging.

Als wäre die Situation nicht schon schlimm genug. Im Zuge der 2:3-Heimniederlage am Wochenende gegen Cloppenburg und des Sieges von Mitbewerber BW Aasee über Lintorf sind die Sendenerinnen auf einen Abstiegsplatz gepurzelt. Bei nur noch drei ausstehenden Begegnungen. Die Hoffnung auf den Ligaverbleib hat Yaglioglu zwar noch nicht aufgegeben. Aber: „Falls es nicht reichen sollte, dann müssen wir uns das ganz allein selbst zuschreiben. Wir haben – gerade zu Beginn der Saison und vor eigenem Publikum – zu viele Punkte liegen lassen. Denkbar, dass uns diese am Ende fehlen werden.“

Nur gut, dass BWA (22 Punkte) noch nicht außer Reichweite ist und Senden (20) dank des einen gewonnenen Zählers Cloppenburg (19) fürs Erste auf Distanz gehalten hat. Auch erinnert der Coach daran, dass sein Team trotz des 0:3 im Hinspiel gegen Bonn über weite Strecken gut mitgehalten habe. Nur: Angesichts des schmalen Aufgebots werde es schwer bis unmöglich, die Leistung zu wiederholen.

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