Volleyball: 3. Liga
TSC verpasst beim 1:3 gegen Solingen einen Punktgewinn

Münster -

Viel hat nicht gefehlt, und der TSC Gievenbeck hätte seinen couragierten Auftritt gegen den Tabellenvierten aus Solingen mit mindestens einem Zähler belohnt. Doch am Ende musste sich das Team von Trainer Axel Büring geschlagen geben – bitter im Abstiegskampf der 3. Liga.

Sonntag, 17.03.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 18:42 Uhr
Mit aller Macht, aber vergebens wehrten sich der TSC um (v.l.) Marvin Weichert, Leon Beckmann und Felix Wessels gegen die Solinger um Angreifer Max Müller.
Mit aller Macht, aber vergebens wehrte sich der TSC um (v.l.) Marvin Weichert, Leon Beckmann und Felix Wessels gegen die Solinger um Angreifer Max Müller. Foto: fotoideen.com

Sie haben alles in die Waagschale geworfen, haben um jeden Ball gekämpft – und standen am Ende mit leeren Händen da. „Die Vorstellung war aller Ehren wert, wir haben alles versucht“, sagte Trainer Axel Büring nach der 1:3 (18:25, 31:29, 19:25, 23:25)-Niederlage des TSC Gievenbeck gegen die Solingen Volleys.

Die abstiegsgefährdeten Drittliga-Volleyballer aus Münsters Westen boten dem Tabellenvierten aus dem Bergischen Land vom ersten Ballwechsel an Paroli, hatten bis zum 17:17 direkten Kontakt zum Gast. Doch eine auf dem starken Service basierende Serie beendete im ersten Satz die TSC-Hoffnungen auf eine Führung. „Solingens individuelle Klasse im Aufschlag hat den Unterschied ausgemacht“, sagte Büring, dessen Schützlinge um Kapitän Torsten Mühlemeier aber den frühen Rückstand (3:8) im zweiten Abschnitt aus den Kleidern schüttelten und sich sukzessive herankämpften. Noch bis zum 19:22 lagen die Gievenbecker, bei denen Moritz Lembeck im Zuspiel agierte, zurück – einige Satzbälle hüben wie drüben später jedoch hatte der TSC durch das 31:29 ausgeglichen.

Seite an Seite ging es weiter, über 9:7 bis zum 14:16 lagen nur Nuancen zwischen den Kontrahenten, von denen die Volleys zum Ende des dritten Durchgangs den längeren Atem hatten und diesen deutlich gewannen.

Eine Vorentscheidung in der Partie aber war das noch nicht, erneut zeigte sich der TSC von seiner kämpferisch starken Seite und hatte beim 17:13 die Hand an einem wichtigen Punktgewinn. Solingen aber schlug zurück, Bürings Einwechselungen (Frank Ludwig, Erik Kerp, Nicolai Cremer) vermochten dem Spiel keine abermalige Wende zu geben. „Den Satz hätten wir gewinnen müssen, wie wir den zweiten hätten verlieren müssen. Solingens Sieg ist verdient“, sagte Büring.

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