Volleyball: 3. Liga West Frauen
Sieg beim RC Sorpesee: BSV Ostbevern steht ganz dicht vorm großen Ziel

Ostbevern -

Mit dem 3:2-Sieg beim RC Sorpesee hat der BSV Ostbevern einen Verfolger ausgeschaltet. Die Ausgangslage ist grandios: Aus den letzten beiden Spielen dieser Saison reicht dem BSV ein 3:2-Erfolg, um das Zugriffsrecht auf den Aufstieg in die 2. Liga sicher zu haben.

Sonntag, 17.03.2019, 20:40 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 09:50 Uhr
Die Sprungangaben von Anna Dreckmann sind eine Waffe. Das bekam der RC Sorpesee am Samstagabend vor allem im zweiten Satz zu spüren.
Die Sprungangaben von Anna Dreckmann sind eine Waffe. Das bekam der RC Sorpesee am Samstagabend vor allem im zweiten Satz zu spüren. Foto: Aumüller

Diese schwere Prüfung haben die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern bestanden. Jetzt sind sie auf dem Weg zur Vizemeisterschaft in der 3. Liga West kaum noch aufzuhalten. Mit dem 3:2-Sieg (20:25, 25:14, 25:20, 17:25, 15:11) am Samstagabend beim RC Sorpesee hat das Team den vorletzten Schritt getan. Die Ausgangslage ist grandios.

So sieht es aus vor den letzten beiden Runden: Nur der VC Allbau Essen und Fortuna Bonn können Ostbevern noch von Rang zwei verdrängen. Essen musste sich am Sonntag mit dem 3:2 beim TV Cloppenburg wie der BSV mit zwei Punkten zufriedengeben. Die Bonner Partie gegen den ASV Senden ist ausgefallen wegen einer Grippewelle beim ASV und wird nachgeholt.

Heimspiel gegen Cloppenburg

Auch wenn Bonn Vizemeister wird und Ostbevern Dritter, hat der BSV der Erstzugriffsrecht auf den Aufstieg in die 2. Liga. Meister USC Münster II und der Verein aus der ehemaligen Bundeshauptstadt haben nicht für Liga zwo gemeldet. Also müssen die BSV-Frauen nur noch Essen hinter sich lassen.

Dafür reicht schon ein 3:2-Sieg in den letzten beiden Partien am kommenden Sonntag (16 Uhr, Beverhalle) gegen den Tabellenzehnten Cloppenburg oder zum Abschluss in Bonn. Ob der BSV das Aufstiegsrecht dann auch wahrnimmt, ließ Dominik Münch am Sonntag offen. „Es bleibt dabei: Wir entscheiden das frühestens, wenn feststeht, dass wir das Recht dazu haben“, erklärte der Trainer und Abteilungsleiter.

Volle Hütte, geiles Spiel.

Dominik Münch

Er war immer noch schwer beeindruckt von der Vorstellung seines Teams beim Fünften Sorpesee. „Volle Hütte, geiles Spiel“, schwärmte Münch nach dem umkämpften Duell in Sundern. Unter den knapp 250 stimmgewaltigen Zuschauern waren rund 25 aus Ostbevern. „Ein kleines Grüppchen, das uns aber riesig unterstützt hat“, so Münch. Das konnten die Gäste gut gebrauchen gegen eine Mannschaft, die mit aller Macht um ihre letzte Aufstiegschance kämpfte. „Wir mussten das ganze Spiel über tough sein. Durch die Bank haben alle ein gutes Spiel gemacht“, lobte der Coach. „Sorpesee war immer wieder dran. Die Mannschaften haben sich gegenseitig in die Enge getrieben.“

Klare Sache im Tie-Break

Nachdem die BSV-Damen den ersten Satz verloren hatten, gewannen sie Nummer zwei und drei – den zweiten mit einer Riesen-Aufschlagserie von Anna Dreckmann gleich zu Beginn. Nach dem klaren Verlust des vierten Durchgangs stellten die Ostbevernerinnen im Tie-Break früh die Weichen auf Sieg. 8:3 hieß es beim Seitenwechsel. Diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen.

„Das war ein richtig schönes Spiel. Wir haben uns die zwei Punkte verdient“, bilanzierte Münch. „Das war kein leichtes Ding, für die Mannschaft ist es ein super Gefühl. Wir haben uns die Ausgangslage geschaffen, dass wir am Sonntag in eigener Halle Vizemeister werden können.“

BSV-Frauen: L. Dreckmann, Auen, Horstmann, Flachmeier, A. Dreckmann, Silge, Rüdingloh, Roer, Eggenhaus, Mersch-Schneider, Seidel.

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