Volleyball: U 18-WDM
Union Lüdinghausen krönt „grandiose Saison“, ASV Senden Vierter

Lüdinghausen/Senden -

Der Nachwuchs des SC Union Lüdinghausen hat bei den Westdeutschen Meisterschaften Rang drei belegt. Nicht ganz so groß fiel der Jubel beim Lokalrivalen ASV Senden aus.

Dienstag, 19.03.2019, 18:43 Uhr aktualisiert: 19.03.2019, 18:50 Uhr
Freuten sich sehr über Platz drei: die U 18-Volleyballerinnen des SC Union Lüdinghausen.
Freuten sich sehr über Platz drei: die U 18-Volleyballerinnen des SC Union Lüdinghausen. Foto: Union

Bei den Westdeutschen Meisterschaften der U 18-Volleyballerinnen in Schwelm war der Altkreis gleich doppelt vertreten. Im Spiel um Platz drei kam es sogar zum direkten Duell zwischen Union Lüdinghausen und dem ASV Senden . Aber der Reihe nach . . .

Das erste Spiel der Lüdinghauserinnen gegen den Nachwuchs des Zweitligisten FCJ Köln zeigte alle Züge eines klassischen Eröffnungsspiels: Union ließ sich, leicht gehemmt, vom Gegner aus dem Konzept bringen und mühte sich zu einem knappen 25:23. Im zweiten Satz lief es deutlich besser für das Team von Oliver Freitag – 25:15. In der zweiten Partie ging es gegen VV Schwerte bereits um den Gruppensieg. Die Union-Mädchen waren vom Start weg hellwach. Lediglich zu Beginn der beiden Durchgänge hielt Schwerte mit, letztlich aber war der Sieg so deutlich, wie er auf dem Papier wirkt (25:17, 25:13).

Kaisers Monsterblock

Im Viertelfinale traf Lüdinghausen auf BW Dingden, ein mit Auswahlspielerinnen gespicktes Team und das wahrscheinlich schwerste Los. Es war das letzte Spiel am Samstag – und ein echter Knüller. Nach zu vielen Eigenfehlern und verlorenem ersten Durchgang (20:25) zeigten die Unionistinnen im zweiten Satz (25:20) den nötigen Biss. Im Tiebreak besorgte schließlich Louisa Kaiser mit einem Monsterblock gegen Dingdens deutlich größere Jugendnationalspielerin den siegbringenden Punkt zum 15:12.

Der Traum vom Halbfinale war erfüllt, dort ging es gegen den großen Favoriten VC Minden. Und die mitgereisten Fans erlebten eine ähnliche Dramaturgie wie im Match zuvor. Im ersten Satz war Union deutlich unterlegen (18:25), im zweiten brauchte es einen Weckruf der Trainer. Wieder die Wende (25:20), wieder ein Entscheidungsdurchgang. In jenem führte Lüdinghausen bereits mit 14:12, ließ aber insgesamt drei Matchbälle aus und musste sich mit 16:18 geschlagen geben.

ASV „krass benachteiligt“

So kam es im kleinen Finale zum Duell mit dem ASV Senden. Der hatte sich nach Zweisatzerfolgen über Dingden (25:21, 25:22) und den BSV Ostbevern (25:14, 25:14) souverän für die Runde der letzten Acht qualifiziert, dort den TV Gladbeck ähnlich locker bezwungen und im Halbfinale dem späteren Westdeutschen Meister VoR Paderborn nach hartem Kampf den Vortritt lassen müssen (19:25, 25:21, 13:15). Allerdings hätten die Referees dabei Sendens Nachwuchs „krass benachteiligt“, fand Steffi Venghaus.

„Die Luft war nach der verpassten DM-Quali ein Stück weit raus“, so die ASV-Verantwortliche. Union dagegen habe die Halbfinalniederlage gut abgeschüttelt, freute sich Freitag, dessen Sechs das enge Match in zwei Sätzen gewann (30:28, 25:22). Der dritte Platz sei die „verdiente Krönung einer grandiosen Saison“, so Lüdinghausens Coach.

Union: L. Kaiser, Allzeit, Broszat, Schräer, R. Kaiser, Wienker, Beisch, Bürger, Braun, Singer, Zurhove. ASV: Kirchhoff, Greiwe, L. Venghaus, Geschermann, Rote­ring, Paskert, Hase, Sandbaumhüter, Nieland.

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